Internet-Falle bei WLAN-Netzen

Derzeit haben allein knapp 100.000 Internetnutzer in Frankfurt am Main einen kabellosen Internetanschluss (WLAN = drahtloses Netz). Deutschlandweit einige Millionen. Doch rund 40% schützen ihr Netz, ihre persönlichen und vertraulichen Daten, nicht und öffnen damit Tor und Tür für dreiste Gauner. Denn immer mehr "Wardriver" schnüffeln in ganz Deutschland solche ungesicherten WLAN-Netze aus.

Günther Sreball von der hessischen Datenschutzaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt sagte dazu: "Wer sich mit dem Auto vor die Haustür stellt, sein Laptop auspackt, kann sich ungestört ins unsichere Privatnetz einklinken. Viele junge Menschen machen das aus Hobby – nennt sich Wardriving. So können illegal Musik, Videos oder sogar Kinderpornografie heruntergeladen werden". Bestraft wird aber nur der Besitzer des Privatnetzes. Denn sein digitaler Fingerabdruck wird auf den illegalen Seiten hinterlassen. Und dieser digitale Fingerabdruck gehört nicht dem Internetgauner, sondern dem ahnungslosen WLAN-Besitzer. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft, der Computer wird beschlagnahmt. Und wer sein WLAN-Netz nicht ausreichend gesichert hat, kann für den Internet-Klau auch haftbar gemacht werden. Wer angezapft wird, merkt es meist erst dann, wenn die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür steht und die wahren Täter findet man fast nie.

Das Ausspionieren von Internetzugängen gibt es schon seit über 20 Jahren. Damals wählten Internetgauner Rufnummern, um Modems zu finden, um dann auf Kosten der Opfer zu surfen oder Daten abzufragen. Seit es WLAN gibt, gibt es die "Wardriver". Der Begriff setzt sich zusammen aus "War" (Wireless Access Revolution = Drahtlose Internet-Revolution) und "driving", dem herumfahren. Der Internetgauner sitzt im Auto und checkt mit spezieller Schnüffel-Software (z.B. Netstumpler) ab, wo sich offene Netze befinden. Klinkt sich ein und lädt illegal Dateien aus dem Internet.

Unser TIP: WLAN-Netze mit entsprechender Sicherheitseinstellung verschlüsseln und besser den Fachmann einrichten lassen, der sich damit wirklich auskennt. Das erspart Ihnen hinterher oftmals richtigen Ärger!

Datenschutz beginnt bei Ihnen Zuhause!


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KundenstimmeMitarbeiter­beobachtung wurde ohne Ein­schränkung zu unserer vollsten Zu­frieden­heit an vier Be­obachtungs­tagen durchgeführt. Aus der schriftlichen und der Bild­doku­men­tation wird deutlich, dass hier echte Profis tätig sind.
S. Mesner, Herne
KundenstimmeWir sind höchst zufrieden. Die Ermittler haben sich der An­gelegen­heit mit einer hohen Präzision an­ge­nommen, die schnellen Wege gefunden und den Auftrag bravourös bearbeitet. Hoch­achtung und Respekt!
Günter K., Geschäftsführer, Hamburg
KundenstimmeSelten sieht man einen so derart guten Dienstleister, der sich mit Herz einsetzt. Sehr engagiert, professionell und mitfühlend und ist auch nach Abschluss für einen da. Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Note 1*. Alles Gute
Jürgen Harms, Berlin