Speditionsfahrer arbeitete schwarz für Kurierdienst

Die Ausgangssituation war nicht ungewöhnlich für unsere Detektei. Trier war der Wohnsitz des Mitarbeiters, welcher in der Spedition der Anruferin als Fahrer beschäftigt war und sich nach Erhalt einer Abmahnung arbeitsunfähig krank gemeldet hatte und nun seit drei Wochen nicht mehr zur Arbeit erschienen war.Schon tags darauf begann eine mobile Observationsgruppe, bestehend aus drei Detektiven, unserer Detektei in Trier mit der Observation des vermeidlich kranken Fahrers.

Am ersten Tag der Observation unserer Detektei in Trier geschah nichts Ungewöhnliches. Der Mann holte zwar mit dem Fahrrad kurz Brötchen und mähte Rasen in seinem Garten, das alleine für sich betrachtet, stellte aber noch keinen Lohnfortzahlungsbetrug dar und war bei einer Krankheit nicht per se verboten.

Am zweiten Tag hingegen, verließ der krankgeschriebene Mann gegen 06:15 Uhr das eigene Haus, setzte sich in seinen VW-Golf und fuhr los. Die drei Detektive unserer Detektei nahmen sukzessive die Verfolgung auf und konnten unerkannt über 65km. bis nach Idar-Oberstein folgen. Dort verschwand der Mann mit seinem PKW auf dem Gelände eines Kurierdienstes. Zufall? Bewerbungsgespräch? Alles war theoretisch möglich.

Gegen 08:30 Uhr kam der Mann als Beifahrer eines großen Ford Transit mit Anhänger, eben dieses Kurierdienstes wieder zum Vorschein. Im Tagesverlauf erledigten die Zielperson unserer Detektei für Trier und der Fahrer des Sprinters mehr als zwei Dutzend Auslieferungen in einem Radius von 350km. Dabei wechselten sich beide auch auf dem Fahrersitz ab. Gegen 21:00 Uhr kehrten die beiden Männer, sichtlich erschöpft, wieder zum Ausgangspunkt, dem Firmensitz des Kurierdienst in Idar-Oberstein, zurück.

Damit wollten sich die Detektive unserer Detektei für Trier aber noch nicht zufrieden geben. 65km. Fahrtstrecke. Nur um als Beifahrer zu arbeiten? Irgendwie nicht schlüssig.Sofort durchgeführte auftragsbegleitende Ermittlungen ergaben, dass besagter Kurierdienst dem Schwager des durch unsere Detektei observierten, kranken Fahrers gehörte und der krankgeschriebene Fahrer immer in der Spedition aushalf, wenn größere Touren anstanden, die - wegen der Lenkzeiten - nur mit zwei Fahrern innerhalb eines Tages zu realisieren waren und der Kurierdienst keinen eigenen, zweiten Fahrer zur Hand hatte.

Durch den zeitgleichen Einsatz von drei Detektiven gelang es unserer Detektei der vorgeblich kranken Zielperson ganztätig zu folgen, ohne dass diese etwas davon bemerkte und die Arbeit auf über 300 Fotos absolut gerichtsverwertbar zu dokumentieren. Mit nur einem, oder zwei Detektiven wäre dies kaum so lückenlos möglich gewesen.

Damit war der Fall klar und der Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall zweifelsfrei nachgewiesen. Es kam was kommen musste: Der Fahrer verlor seinen gutbezahlten Job bei der Spedition, die unsere Detektei für den Einsatz in Trier beauftragt hatte. Auch der Erstattung der Detektivkosten nach §91 ZPO. stimmte das Arbeitsgericht in voller Höhe zu. Die Kosten seien angemessen, branchenüblich und nachvollziehbar aufgeschlüsselt und bei objektiver Betrachtung notwendig gewesen, so die Richterin in ihrer Urteilsbegründung.


Zurück zur Newsübersicht
Aktuelle News News Archiv

Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9 / 5 aus 481 Meinungen
KundenstimmeMeine Erfahrung mit den Ermittlern ist, dass diese sehr seltene Fähigkeit haben sich in verzwickte und komplizierte Vorgänge hinein zu versetzen und extrem zielgerichtet zu arbeiten. Ich kann die Detektei Lentz zum Nachweis bei Arbeitszeitbetrug nur empfehlen.
Dieter Mende, Berlin
KundenstimmeWir bedanken uns für ihre hohe Einsatz­bereitschaft, die letztlich zum Erfolg in unserer Sache geführt hat und können Sie guten Gewissens weiter empfehlen. Viele Grüße
Ilona C. , Bad Bramstedt
KundenstimmePrädikat besonders wertvoll. Ein ausgewogenes Detektiv-Team stand uns kurzfristig zur Verfügung. Alles recht Patent und exklusiv gesteuert. Ein Team. Ein Ziel. Ein Erfolg.
Dr. Robert F., Basel