Problem Nr. 1 in der Automobilbranche: „Blaumachen“

In deutschen Unternehmen werden laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG jährlich knapp 675.000 Fälle von Wirtschaftskriminalität registriert – und ein nicht geringer Anteil davon geht auf das Konto der eigenen Mitarbeiter: Schwarzarbeit, Diebstahl, Betrug und Unterschlagung nehmen seit Jahren auch in mittelständischen Unternehmen der Kfz-Branche zu, wie Marcus Lentz, Inhaber einer bundesweit operierenden Wirtschaftsdetektei, feststellt. Er rät betroffenen Arbeitgebern, nicht tatenlos zuzusehen, wenn sie Unregelmäßigkeiten feststellen: „Denn in neun von zehn Fällen erweist sich ein bestehender Verdacht als durchaus begründet.“   

Am Anfang sind es nur Kleinigkeiten, die kaum auffallen. Die Mitarbeiter kennen sich im Betrieb gut aus und wissen, wo kontrolliert wird und wann sie vorsichtig sein müssen. So wird der Arbeitgeber oft erst misstrauisch, wenn Ungereimtheiten sich sichtlich häufen: Kunden wandern ab, Aufträge werden öfter kurzfristig storniert, Mitarbeiter fallen häufiger aus, die Zahlen stimmen nicht mehr. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Bei entsprechenden Verdachtsfällen müssen Arbeitgeber handeln. Denn: Illoyale Angestellte demotivieren ihre ehrlichen Kollegen, schädigen den gesamten Betrieb – und sorgen nicht selten für Nachahmer, wie Marcus Lentz, Chefermittler der bundesweit operierenden Wirtschaftsdetektei Lentz, aus Erfahrung weiß. 

Die meisten Fälle bei Lohnfortzahlungsbetrug

Allein im letzten Jahr bearbeitete sein Unternehmen 177 Aufträge von Mandanten aus der Automobilbranche. Mit 131 Aufträgen entfiel der überwiegende Teil auf die Kategorie Lohnfortzahlungsbetrug. Aber auch Schwarzarbeit (20 Fälle), Teilediebstahl (17 Fälle) und Fahrzeugunterschlagung (drei Fälle) gehörten zu den Aufträgen. In sechs weiteren Fällen ging es, so Lentz, um sogenannten „sonstigen Betrug“: Davon spricht man, wenn beispielsweise Verkäufer die Kundendaten an die Konkurrenz herausgeben. „Die Branche der Automobilindustrie zählt damit zur zweitstärksten Auftraggeber-Gruppe unseres Unternehmens und wird nur von der Branche der Logistikunternehmen übertroffen“, erklärt Marcus Lentz.

Detektivkosten zahlt Verursacher

Wenn Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber die Kunden abwerben und nach Feierabend „schwarz“ von zuhause bedienen, müssen die Unternehmer handeln. Dennoch rät Lentz Betroffenen entschieden davon ab, auf eigene Faust zu ermitteln: „Die Sicherung gerichtsfester Beweise und eine professionelle Observation sind nichts für Laien. Bemerkt der Verdächtige, dass er beschattet wird, gelingt es nie, ihn zu überführen.“ Wer einen Detektiv einschaltet, hat hingegen gute Aussichten auf Erfolg – und ist mit einem seriösen Partner rechtlich auf der sicheren Seite:  Der Arbeitgeber darf externe Fachleute einschalten und wenn sich der Verdacht bestätigt, bekommt er die Kosten für den Einsatz nicht selten sogar erstattet. Denn Detektivkosten sind nach §91 ZPO als „Kosten der notwendigen Beweisführung“ auf den Verursacher übertragbar, wenn dem Verursacher ein vertragswidriges Verhalten nachgewiesen werden kann. „2013 konnten wir in 81 Prozent der von uns in der Automobilbranche bearbeiteten Verdachtsfälle entsprechende Straftaten vollständig gerichtsverwertbar nachweisen“, so Lentz. Das spart den Unternehmen nicht nur weitere Ausfälle und Unkosten, sondern auch das Risiko eines langwierigen und kostspieligen Prozesses vor dem Arbeitsgericht.


Zurück zur Newsübersicht
Aktuelle News News Archiv

Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

KundenstimmeMit unglaublichem Biss und dem Anspruch nicht verlieren zu wollen hat die Detektei Lentz von Anfang an einen roten Faden verfolgt, der schluss­endlich den Erfolg für uns gebracht hat.
K.H. Reichelt, Wolfsburg
KundenstimmeGute, individuali­sierte Beratung. Hat mir wirklich weiter geholfen in meiner Sache. Jederzeit weiter­zu­empfehlen. Be­arbeitungs­zeit etwas länger als zunächst geschätzt.
Silke N., Hannover
KundenstimmeMeine Scheidung ist inzwischen abgeschlossen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, hier noch eine entsprechende Bewertung abgeben. Durch die Recherche im Internet, bin ich auf die Lentz Detektei aufmerksam geworden. Durch die durchweg positiven Bewertungen habe ich mich für diese Detektei entschieden, um meiner damals getrennt lebenden Frau sowohl das Eheähnliche Verhältnis als auch die Schwarzarbeit nachzuweisen und wurde auch nicht enttäuscht. Es war konstruktive, positive und stets angenehme Atmosphäre, ein tolles Team und vor allem sehe ich in der Lentz Detektei eine sehr hohe Kompetenz. Ich bin mit allem zufrieden.)
Bernd-Rüdiger L., Bremen