Altersruhesitz nähe Madrid: Wie ein „kranker“ Mitarbeiter einer Leipziger Baufirma auf Kosten des Arbeitgebers zum Häuslebauer wurde

Altersruhesitz nähe Madrid: Wie ein „kranker“ Mitarbeiter einer Leipziger Baufirma auf Kosten des Arbeitgebers zum Häuslebauer wurde
Bild: Kranker-Mitarbeiter-begeht-Lohnfortzahlungsbetrug

Der beste Beweis ist ein Augenzeuge:

Nach diesem Motto arbeitet auch unsere Leipziger Detektei, daher gilt:

Unser Team und wir helfen Ihnen gern unkompliziert weiter. Vertrauen Sie unserer fast 30 jährigen Erfahrung als Detektive in einer Detektei.

Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9 / 5 aus 487 Meinungen
KundenstimmeMeine Scheidung ist inzwischen abgeschlossen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, hier noch eine entsprechende Bewertung abgeben. Durch die Recherche im Internet, bin ich auf die Lentz Detektei aufmerksam geworden. Durch die durchweg positiven Bewertungen habe ich mich für diese Detektei entschieden, um meiner damals getrennt lebenden Frau sowohl das Eheähnliche Verhältnis als auch die Schwarzarbeit nachzuweisen und wurde auch nicht enttäuscht. Es war konstruktive, positive und stets angenehme Atmosphäre, ein tolles Team und vor allem sehe ich in der Lentz Detektei eine sehr hohe Kompetenz. Ich bin mit allem zufrieden.)
Bernd-Rüdiger L., Bremen
KundenstimmeSelten sieht man einen so derart guten Dienstleister, der sich mit Herz einsetzt. Sehr engagiert, professionell und mitfühlend und ist auch nach Abschluss für einen da. Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Note 1*. Alles Gute
Jürgen Harms, Berlin
KundenstimmeProfessionell, sehr fachkundig, geschickt, verlässlich, schnell - das sind die Attribute die uns nach drei­maliger, gewerblicher in Anspruch­nahme der Dienste der Detektei Lentz einfallen.
Christian E., Brüssel

Eigene Ansprechpartner – kein Callcenter!

Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten

Bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz

Nur qualifizierte ZAD geprüfte Privatermittler - IHK

§ Kostenübernahme: Urteil des Bundesgerichtshofs unterstützt u.a. auch private Auftraggeber

Der Bundesgerichtshof BGH bestätigt, dass die Kosten für einen Detektiveinsatz Teil der Prozesskosten, sowohl im Privatbereich, als auch im Wirtschaftsbereich, sind. Und die muss im Streitfall vor Gericht die unterlegene Partei zahlen. Voraussetzung: "wenn der Einsatz der Detektei auf der Grundlage eines konkreten Verdachts zur Durchsetzung des Rechts notwendig war." Wenn also beispielsweise ein Mann also seine Exfrau beobachten lässt, weil sie seiner Meinung nach ungerechtfertigt nachehelichen Unterhalt von ihm verlangt, und er Recht bekommt, dann hat sie auch die Ermittlungskosten der Detektei zu tragen. (Quelle: dpa)

§ Bundesarbeitsgericht – Mitarbeiterbeobachtung ist zulässig!

Das BAG - Bundesarbeitsgericht hat mit dem Urteil vom 19. Februar 2015 festgestellt, dass die Observation von Mitarbeitern im Krankheitsfall weiterhin durchgeführt werden darf, sofern ein begründeter Verdacht nachweislich vorliegt (berechtigtes Interesse).

Unsere Mandantin Ingeborg B., 54jährige Geschäftsführerin einer Baufirma aus dem Leipziger Stadtteil - Mockau, beauftragte uns, um einer bösen Vorahnung auf den Grund zu gehen: Ingeborg B. war sehr geschäftstüchtig und resolut und führt die Firma seit dem Tod ihres Mannes zusammen mit ihrem Sohn. Die 54jährige hatte einen ihrer Mitarbeiter, den Sanitär- und Heizungsbaumeister Werner S., in Verdacht, fortgesetzten Lohnfortzahlungsbetrug zu begehen.

Die Baufirma unserer Mandantin entsendet regelmäßig Mitarbeiter für verschiedene Bauprojekte nach Spanien. Herr Werner S. war seit ungefähr zwei Jahren regelmäßig in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid mit unterschiedlich langer Einsatzdauer beschäftigt. Die Zeiträume der Arbeiten in Madrid, an denen Herr S. mitwirkte, beliefen sich auf mindestens zwei Monate bis zu einem halben Jahr. Während dieser langen Aufenthaltszeiten wohnen die deutschen Mitarbeiter üblicherweise in einem älteren Haus, das die Baufirma als Unterkunft angemietet hatte.

Von Werner S. war aber gerüchteweise über Kollegen bekannt, dass er sich vor gut einem Jahr in Ugena, unweit unseres operativen Einsatzgebietes Madrid, eine kleine Finca als Feriendomizil oder auch späteren Altersruhesitz zugelegt hatte, da die Immobilienpreise dort seit der Wirtschaftskrise stark rückläufig waren und - gerade abseits der beliebten Küstnstädte - Immobilien extrem günstig zu erwerben waren und sich während seiner Montagetätigkeiten in Spanien dort aufhielt.

Die genaue Anschrift dieser Ferienwohnung von Werner S. war unserer Mandantin jedoch nicht bekannt. Allerdings wusste unsere Mandantin genau, dass ihr Mitarbeiter in den letzten sechs Monaten allein 35 Krankentage in Madrid angesammelt hatte und aktuell wieder krank geschrieben war. Dies erschien der Unternehmerin langsam nicht mehr glaubhaft. Als Begründung gab Herr S. immer wiederkehrende Rückenschmerzen, Gelenkprobleme und aktuell "eine sehr schmerzhafte Schleimbeutelentzündung im Knie" aufgrund seiner körperlich stark belastenden Tätigkeit auf dem Bau an.

Der Architekt, den Ingeborg B. gezielt nach dem Zustand ihres Mitarbeiters gefragt hatte, konnte dessen Erkrankung nach eigenem Augenschein nicht bestätigen. Vielmehr wirkte Werner S. auf seine Kollegen ausgesprochen munter und gut gelaunt.

 
TÜV Cert DIN 33452

Erste Detektei Deutschlands mit TÜV
zertifiziertem Standard für geprüfte, nachweisbare
Qualität bei Wirtschafts- und Privatermittlungen
nach DIN SPEC 33452

(Stand: April 2020)
 

Munter nur beim Abzocken

Bild: Detektiv-in-Madrid-im-Einsatz

Eine Observation sollte nun Klarheit in die Sache bringen und eventuell auch gleich dem rätselhaften Schwund verschiedener Baumaterialien nachgehen, der die Unternehmerin im letzten Jahr trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen bereits eine fünfstellige Summe gekostet hatte. Bislang ging die Leipziger Unternehmerin immer davon aus, dass es sich um Diebstähle von Einheimischen von den Baustellen während der Nachtstunden, oder am arbeitsfreien Sonntag handelte.

Um nun auch hier Klarheit zu erlangen, stellte unsere Wirtschaftsdetektei ein schlagkräftiges Ermittlerteam aus jeweils zwei deutschen und zwei in Spanien zugelassenen spanischen Privatermittern zusammen. Schon drei Tage später, als Werner S. noch krank zuhause liegen sollte, nahmen sie dessen Beobachtung auf.

Auftragsvorbereitende Ermittlungen hatten nicht nur die Adresse von Werner S. Zutage gefördert, sondern auch die Erkenntnis, dass die Baustellendiebstähle sich deutlich mit den Einsatzgebieten und Anwesenheitszeiten von Werner S. deckten.

Nun galt es, für dessen betrügerisches + illoyales Verhalten stichfeste Beweise zu finden.

Wie sich nach nur vier Tagen der Observation herausstellte, erfreute sich der krankgeschriebene und schwer an Rückenproblemen leidende Werner S. in Wahrheit bester Gesundheit.

Er nutzte die ergaunerte Freizeit, um sein Ferienhaus mit den erbeuteten, hochwertigen Baumaterialien zu verschönern und zu einem exklusiven Landhaus auszubauen. Dabei kletterte er behende aufs Dach, schleppte schwere Zementsäcke und Marmorplatten und hob von Hand ein zwei Meter tiefes Loch aus, offensichtlich als Vorbereitung für die Anlage eines Pools. Auch umfangreiche Gartenarbeiten wurden von Werner S. in schicker Windjacke mit einer schweren Kettensäge problemlos durchgeführt. (Foto ganz oben)

Durch den konzentrierten und professionellen Einsatz eines erfahrenen Teams aus deutschen + spanischen Ermittlern, wurde vermieden, dass Werner S. den "Braten roch" und sein Verhalten ändern konnte.

Unsere 54jährige Mandantin war schlichtweg sprachlos ob des Treibens ihres langjährigen Mitarbeiters und dankbar für den raschen und umfassenden Ermittlungserfolg. Sie erstattete umgehend Strafanzeige wegen Diebstahls und ließ Werner S. die fristlose Kündigung zustellen. Außerdem erteilte der spanische Anwalt unserer Mandantin Werner S. Hausverbot für alle Baustellen in Spanien.

Eine Schadensersatzklage gegen Werner S. ist derzeit noch anhängig.