Detektei Lentz Podcast

„Aus dem Leben echter Detektive…“

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Folge 7 – Unsere ersten Tage als Detektive; zwei neue Auszubildende berichten…

In der siebten Folge unseres Detektei Lentz Podcast interviewt Shannon Schreuder unsere Neuzugänge im Detektiv-Team, Steffen und Sharaq. Die Bewerbung hat überzeugt. Das Vorstellungsgespräch ist super gelaufen. Der Vertrag ist unterschrieben. Die Vorfreude ist groß. Doch wie ist das nach einigen Wochen im Team? Unsere beiden Neuzugänge Steffen und Sharaq berichten über ihre ersten Wochen als Detektiv-Azubis. Wie sehr entspricht der Alltag ihren Erwartungen; was ist völlig anders als erwartet und was haben beide für Aufgaben bis jetzt meistern müssen.

Transkript

Shannon: Ja, hallo und willkommen zu einer neuen Folge unseres Detektiv-Podcast. Heute erhalten wir wieder ganz persönliche Eindrücke von zwei Privatdetektiven, welche erst seit ein paar Wochen bei uns im Team sind und heute einfach mal ein kleines Fazit ziehen wollen, wie bisher ihre Eindrücke sind und was sie sich vielleicht auch anders vorgestellt haben. Halle Steffen, hallo Sharik, freut mich euch heute hier zu haben. #00:00:33-4#

Sharik: Hey, Shannon, danke. Also wie gesagt, ich bin der Sharik, ich bin 29 Jahre alt und freue mich, bei euch zu sein und meine ersten Erlebnisse mit euch zu teilen. #00:00:43-7#

Steffen: Hey, ich bin der Steffen, 31 Jahre alt, freut mich auch sehr, heute hier sein zu dürfen. #00:00:50-3#

Shannon: Okay, dann würde ich sagen, steigen wir doch einfach mal direkt ein. Wie waren denn bisher eure ersten Wochen? Was könnt ihr denn dazu schon erzählen, hattet ihr schon ein paar spannende Fälle? #00:00:59-5#

Sharik: Also ich bin jetzt seit genau vier Wochen hier und ich muss sagen, in den ersten vier Wochen schon einiges erlebt, sehr abwechslungsreich. Und was ich besonders spannend fand, gerade mein erster Einsatz und wir haben damals um sieben Uhr angefangen, erster Tag, stehen wir den ganzen Tag da, ist nichts passiert. Und dann kommt man am zweiten Tag eigentlich mit der Erwartung wieder dahin, okay, es passiert eh nichts. Und war halt ganz lustig, nach zwei Stunden, also um sieben Uhr angefangen und um 16 Uhr waren wir noch in München. Also wir haben in Ulm den Auftrag angefangen und das war halt sehr, sehr spannend, dass man von jetzt auf die nächste Minute, man weiß einfach nicht, was auf einen zukommt. Und ein Tag ist gar nichts passiert und am nächsten Tag sind wir einfach 150 Kilometer entfernt gelandet und das war halt sehr abwechslungsreich. #00:02:00-2#

Shannon: Steffen, und bei dir so? #00:02:01-7#

Steffen: Ja, ich bin jetzt seit acht Wochen dabei und es gab natürlich sehr viele verschiedene Fälle, jeder Fall ist natürlich auch anders. Die Spannung ist jedes Mal mit dabei, weil jeder Auftrag einfach auch anders ist, man weiß nie, was einen genau erwartet, wie die Zielperson reagiert, was sie macht, genau. #00:02:28-7#

Shannon: Und hast du schon, ich sage mal, ein spannendes Einsatzbeispiel, was du jetzt bisher hattest? #00:02:33-0#

Steffen: Ja, mit das Spannendste war ein Auftrag in Leipzig, da ging es um Kindeswohlgefährdung. Und das war auch die Anfangszeit von mir und da ist einiges angefallen, was eh neu war. Das erste Mal fußläufige Verfolgung, das erste Mal mit dem Auto verfolgen, mit zwei Autos auf A- und B-Position, also umfangreiche Woche gewesen. #00:03:00-1#

Shannon: Das klingt ja schon aufregend. Wie seid ihr denn überhaupt zu dem Beruf gekommen, was hat euch zur Lentz-Gruppe gebracht? #00:03:05-9#

Sharik: Ja, also ich war generell auf der Suche nach einer Tätigkeit, die mich jeden Tag neu fordert und wo ich jetzt keine Routine drin habe. Weil, ich bin jetzt kein Mensch, der gerne den ganzen Tag im Büro sitzt und Akten vor sich liegen hat und ich wollte einfach etwas erleben und gleichzeitig halt einfach aus mir herauskommen. Und ich habe viel gegoogelt und da wurde mir damals auch empfohlen, Privatdetektiv würde zu dir passen. Und dann kam ich halt direkt, okay, man hat bestimmt nur Action und wurde halt auch einem sehr schnell klar, was der Beruf wirklich von einem fordert. Und ich muss sagen, also meine ersten vier Wochen, ich bin momentan sehr zufrieden, dass ich die Entscheidung getroffen habe, weil, ich kann mich damit gut identifizieren, es macht mir Spaß. Was mich dazu bewegt hat, man weiß nie, was auf einen zukommt und ich liebe halt sozusagen die Spontanität. #00:04:07-6#

Shannon: Und bei dir, Steffen? #00:04:08-2#

Steffen: Ja, ich habe die letzten viereinhalb Jahre als Ladendetektiv gearbeitet und habe mich da in den letzten ein bis zwei Jahren auch sehr mit Ermittlungen und alles beschäftigt und fand auch dieses Tätigkeitsfeld sehr spannend, genau. Und für die Lentz-Gruppe, das war eigentlich für mich klar, nachdem ich den Internetauftritt gesehen habe, im Gegensatz zu anderen Detekteien, muss man ganz ehrlich sagen, ja. #00:04:38-0#

Shannon: Okay, cool, ja, das freut uns natürlich. Was waren denn so eure Vorstellungen, bevor ihr überhaupt den Beruf angefangen habt, was dachtet ihr, wie läuft der Tag so ab, was habe ich zu tun? #00:04:48-0#

Sharik: Ja, die Vorstellung, wie man es natürlich im Fernsehen sieht, die Fernsehdetektive. Das hat man die ganze Zeit im Kopf, wenn man irgendwo in der Vergangenheit oder bevor man überhaupt in den Beruf reingekommen ist, Privatdetektiv wird, man denkt direkt an die Fernsehdetektive und spannende Fälle, Action pur. Und mit dieser Einstellung also bin quasi ich damals hergekommen und auch schnell gemerkt, dass es weit von der Realität entfernt ist, was man im Fernsehen sieht. Weil, würde ich jetzt so arbeiten, wie ich es im Fernsehen sehe, ich glaube, ich würde mehr vorm Richter sitzen anstatt im Auto und eine ZP observieren. Und, nein, also man hat eine andere Erwartung gehabt, ja, weil man nie Berührungspunkte da mit diesem Beruf hatte. Aber ich muss sagen, also es ist positiv ausgefallen im Nachhinein, weil es macht Spaß und man weiß einfach nicht, was auf einen zukommt. Man muss die ganze Zeit fokussiert und konzentriert bleiben, auch wenn man mal lange observiert und wartet. Man hat halt immer gewisse Spannung in einem, man weiß, okay, von jetzt auf die nächste Sekunde kann es losgehen. #00:06:04-1#

Shannon: Ja, klar, das ist natürlich in dem Beruf nicht so vorhersehbar. #00:06:07-1#

Sharik: Genau. #00:06:07-7#

Shannon: Und bei dir, Steffen, hast du gedacht, T-Shirt zerreißen wie Carsten Stahl? #00:06:10-9#

Steffen: Nee, also wenn ich ehrlich bin, so habe ich es mir nicht vorgestellt wie im Fernsehen, weil das einfach total realitätsfremd ist. Womit ich nicht gerechnet habe, sind die ganzen einzelnen und speziellen Punkte, die anfallen, wo man, wenn man das wirklich nicht miterlebt hat, sich auch so gar nicht vorstellen kann. Da geht es drum, du musst perfekte Bilder haben, es zählen wirklich die Sekunden einfach und ganz anders wie im Fernsehen. #00:06:41-3#

Shannon: Ja, was würdet ihr denn jetzt sagen, wenn ihr so, ich sage mal, so ein kleines Fazit zieht, sind die Vorstellungen, ich meine, ihr habt es grad schon mal angeschnitten, erfüllt worden? Ja, eher dann nicht, aber würdet ihr es jetzt eher schlechter oder besser sagen, als ihr es euch vorgestellt habt? #00:06:56-3#

Sharik: Ich würde sagen, eher besser, weil, man begibt sich ja nicht in Lebensgefahr, wie man es im Fernsehen sieht. Und man ist ja eigentlich nur im Hintergrund, man beobachtet ja letztendlich nur. Und da würde ich sagen, also man braucht auf jeden Fall vor dem Beruf keine Angst zu haben, man muss Respekt haben und man muss wissen, was darf man machen, was darf man nicht machen. Und ich finde es eher positiv, weil, wie gesagt, man begibt sich ja in keine Gefahr. #00:07:24-1#

Steffen: Ich kann weder besser oder schlechter sagen, wenn ich ehrlich bin, weil ich es mir vom Prinzip her, vom Ablauf her, so vorgestellt habe. #00:07:33-6#

Shannon: Okay. Das ist ja dann zumindest, war die Idee dahinter ja schon mal in die richtige Richtung. Aber ich würde sagen, klingt eher danach, positive Stimmung, als würde euch der Job gefallen und dass ihr das weitermachen wollt. #00:07:47-1#

Sharik: Definitiv. #00:07:47-5#

Steffen: Auf jeden Fall, ja. #00:07:48-1#

Shannon: Gibt es denn noch irgendwas, was ihr während der Ausbildung unbedingt noch erleben wollt, wo ihr sagt, das möchte ich unbedingt gerne mal machen, mitkriegen oder gibt es irgendwas, wo ihr sagt, oh, da habe ich ein bisschen Bammel vor, wenn die Situation bald mal kommt? #00:08:02-1#

Sharik: Ja, also ich denke mir halt, natürlich muss man sehr viel noch lernen. Ich stelle mir halt immer die Frage, wenn ich jetzt eine Fußobservation oder sowas habe, was passiert, wenn ich erwischt werde oder wenn die ZP das Gefühl bekommt, sie wird beobachtet? Und was passiert, wenn die mich einfach mal, eine Person mich anspricht und sagt, verfolgen Sie mich? #00:08:24-6#

Shannon: Ja, ist auch schon vorgekommen. #00:08:27-3#

Sharik: Genau und davor habe ich halt Respekt, weil ich frage mich, okay, was sage ich ihr jetzt in dem Moment, vielleicht hat die mich ja die ganze Zeit, sieht die mich ja? Und davor habe ich halt großen Respekt, dass ich das in der Ausbildung auf jeden Fall perfekt machen möchte und wenn ich nach zwei Jahren fertig bin und sagen kann, okay, das wird mir nicht mehr passieren, oder was heißt mehr, es ist ja noch nicht passiert, dass sowas nicht vorkommt. #00:08:54-0#

Shannon: Ja, aber ich sage mal, die Situation, wenn man die das erste Mal hat, man kann so viel wie man möchte vorher drüber reden, das kannst du machen, das darfst du nicht machen, aber es ist dann trotzdem auch ein bisschen, ich sage mal, intuitiv, wie man da drauf reagiert. Und bei dir, Steffen? #00:09:08-7#

Steffen: Ja, ich glaube auch, das Schlimmste, was passieren könnte, ist, wenn man einfach enttarnt wird und dann natürlich auch noch direkt darauf angesprochen wird. Stelle ich mir als eine sehr schlimme Vorstellung vor. Und was ich gerne noch mitmachen und erleben würde, wäre vielleicht wie auf einem Kreuzfahrtschiff, ja, wo man wirklich halt nicht jetzt sagen kann, okay, es ist eine blöde Situation, ich haue ab. Sondern du bist einfach da mit drauf, du bist mit dabei und du kannst nicht sagen, ich gehe jetzt aus irgendwelchen Gründen einfach mal weg oder ich wechsele jetzt und komme am nächsten Tag mit einem neuen Auto, mit neuen Detektiven, sondern Augen zu und durch. #00:09:53-7#

Shannon: Das stimmt. Also ich muss selber sagen, die Situation hatte ich in meinen Jahren noch nicht. Aber ich hoffe mal, dass du sie vielleicht kriegst oder dass ihr auch die Situation mit möglichem Auffallen und dass die Zielperson euch anspricht, dass ihr das einfach gut meistert und wünsche euch auf jeden Fall noch viel Glück und Durchhaltevermögen für die Ausbildung. Ja, ich freue mich, dass ihr euch heute Zeit genommen habt, vielen Dank dafür und einfach so ein bisschen euer Fazit gezogen habt. Und dann würde ich sagen, wir hören uns in der nächsten Podcast-Folge von unserem Detektiv-Podcast. Tschüss! #00:10:27-4#

Sharik: Tschau! #00:10:27-9#