Glossar: Personenüberwachung

Personenüberwachung

Detektei klärt auf, was bei Personenüberwachung zu beachten ist.

Die Personenüberwachung gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Detektei. Dabei gehen die Ermittler sehr diskret vor, etwa indem sie die entsprechende Person aus sicherer Entfernung beobachten oder ihr zu Fuß oder in neutralen Fahrzeugen unauffällig folgen. Um bei einer Personenüberwachung sichere und im Sinne des Auftraggebers verwertbare Ergebnisse zu erzielen, ohne entdeckt und enttarnt zu werden, ist es üblich, dass mehrere Detektive zusammenarbeiten. Vor allem langfristig ausgelegte Observationen und Rund-um-die-Uhr-Beobachtungen sind von einem Ermittler allein nicht zu leisten, sondern erfordern gut geplante und klug ausgeführte Teamarbeit. So können sich die Ermittler bei der Observation abwechseln, ihre Position ändern oder die überwachte Person auch bei einer direkten Verfolgung unter schwierigen Umständen (z. B. im Feierabendverkehr, in Gebäuden mit vielen Ausgängen, bei Dunkelheit oder in einer Menschenmenge) stets im Auge behalten.

Wie bei allen Formen der Observation durch eine seriöse Detektei muss auch bei einer Personenüberwachung ein berechtigtes Interesse vonseiten des Auftraggebers vorliegen. Dies im Vorfeld zu prüfen und den Kunden darüber ausführlich zu informieren und zu beraten, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Detektei. Liegt kein laut Gesetzgeber berechtigtes Interesse vor, darf der Detektiv nicht tätig werden. Denn hierzulande sind die Daten, die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte zum Glück streng geschützt. Ohne einen nachvollziehbaren Anfangsverdacht auf eine rechtswidrige oder strafbare Handlung ist die Personenüberwachung daher verboten.

Häufige Gründe für die Personenüberwachung

Bei einer Personenbeobachtung gewinnen die Ermittler umfassende Informationen über den Tagesablauf der observierten Person, deren Lebensumstände, finanzielle Situation, private Kontakte und geschäftliche Transaktionen. Der observierende Detektiv wird Augen- und Ohrenzeuge der verschiedensten Abläufe und Aktionen und kann so Beweise für die vermutete Rechtsverletzung oder Straftat sammeln und aufzeichnen. Zu den häufigsten Formen der Personenüberwachung gehören:

  • Mitarbeiterüberwachungen bei Verdacht auf Spesenbetrug, Lohnfortzahlungsbetrug, Diebstahl, Geheimnisverrat oder Schwarzarbeit, 
  • Observation des Ehepartners oder Expartners bei Verdacht auf Untreue oder Unterhaltsbetrug sowie
  • Observationen säumiger Schuldner, um deren Bonität festzustellen. 

Eine Personenüberwachung kann jedoch auch veranlasst werden, um Minderjährige vor drohenden Gefahren zu schützen oder eine mögliche Kindeswohlgefährdung nachzuweisen. Die Rechtssicherheit muss in jedem Fall schon vor dem Beginn der Personenüberwachung feststehen, sonst machen sich sowohl der Auftraggeber als auch die Ermittler strafbar. Ob ein berechtigtes Interesse vorliegt, wird im persönlichen Gespräch mit der Detektei vorab geklärt, ebenso die Ziele der Observation sowie die für deren Erreichung geeigneten Methoden und die Kosten der Dienstleistung. Denn nur bei vorliegen eines sog. ‚berechtigten Interesses‘ ist eine Personenüberwachung überhaupt zulässig. 

Welche Mittel zur Personenüberwachung sind legal?

Selbst bei einem berechtigten Interesse an den Ermittlungsergebnissen darf der Detektiv dabei nicht jedes verfügbare Mittel nutzen. So ist der Einsatz von klassischen Observationswerkzeugen wie Fotokameras und Videokameras zur Dokumentation der Personenüberwachung in den meisten Fällen erlaubt, ebenso die Personenüberwachung durch ein Detektivteam vor Ort, das sich bei seiner Vorgehensweise an die rechtlichen Bestimmungen hält. Tabu ist im regelfall der sogenannte ‚höchstpersönliche Lebensbereich‘, also z.B. die eigene Wohnung des/der zu Überwachenden.

Das heimliche Orten oder Verfolgen einer Person mit GPS Sendern ist jedoch illegal. Kein seriöser Detektiv wird also einen Sender am Auto seiner Zielperson anbringen, um besser ‚dranbleiben‘ oder ein Bewegungsprofil erstellen zu können.

Auch die Überwachung von Telefon- und anderen Kommunikationsdaten ohne Kenntnis und Zustimmung des Betroffenen ist für seriöse Detektive tabu und strafbar.



Über den Autor: Gernot Zehner

Gernot Zehner

Der 57jährige Gernot Zehner ist Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik, ausgebildeter Abhörschutztechniker, hat einen behördlichen Hintergrund und leitet unseren Technischen Abschirmdienst bereits seit dem Jahr 2000 hauptberuflich und führt mit seinem Team Lauschabwehr- und Abhörschutzeinsätze in ganz Europa durch.

In diesem Bereich ist Herr Zehner auch in der Mandantenbetreuung in deutscher und italienischer Sprache aktiv.
In seiner Freizeit ist der zweifache Vater leidenschaftlicher Hobbyfunker und in seiner Gemeinde politisch sehr aktiv.

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Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9
Rated 5 out of 5
4.9 / 5 aus 490 Meinungen
KundenstimmeIn einer augen­scheinlich aussichts­losen Situation, konnten die vier Detektive ein schier unglaubliches Ergebnis erzielen. Das wäre auch sechs Sterne Wert!!!!
Wilhelm R., Leipzig
KundenstimmeVon Anfang bis Ende sehr gute, kompetente und auch menschlich integre Behandlung und Unterstützung.
M. Grammig, 21337 Lüneburg
KundenstimmeWir haben professionelle Hilfe bekommen und den Eindruck gewonnen, dass hier nicht nur der Verdienst für die Detektei im Vordergrund steht, sondern in erster Linie das Ergebnis für den Mandanten. Kommunikation, Transparenz und Ehrlichkeit sind sehr gut. Von Beginn an sehr angenehme und klare Kommunikation.
Harald K., A-5300 Hallwang
Eigene Ansprechpartner – kein Callcenter!
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Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten
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Bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz
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Nur qualifizierte ZAD geprüfte Privatermittler - IHK
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Niemals Subunternehmer!
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