Unterhaltsansprüche

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Eine Scheidung ist die Auflösung eines zuvor eingegangen Vertrages – der Ehe. Fast immer geht es dabei um Finanzielles und Unterhaltsfragen. Ehebruch spielt dabei eine wichtige Rolle.

Scheidung

Ist ein Paar erst einmal getrennt, geht der Ärger oft erst so richtig los – ein wahrer Rosenkrieg kann entbrennen. Handelt es sich um eine Lebensgemeinschaft, ist diese jederzeit auflösbar und die Partner müssen sich in der Regel untereinander z.B. bei gemeinsamem Eigentum einigen. Rechtliche Ansprüche gegen den Partner auf Unterhalt oder ähnliches bestehen jedoch nicht. Mit einer Ehe hingegen gehen beide Partner eine rechtlich relevante Gemeinschaft ein.

Eine Ehe ist ein Vertrag, der für die Partner Rechte und Pflichten bedeutet, d.h. z.B. gegenseitigen Beistand im Krankheitsfall leisten und füreinander einstehen. Eine Ehe kann nur durch Scheidung oder Aufhebung gelöst werden. In beiden Fällen ist ein richterlicher Beschluss notwendig. Fast immer geht es dabei auch um die Klärung von finanziellen Ansprüchen.

Rechtsfolgen von Ehebruch

Nun wird Ehebruch glücklicherweise nicht mehr strafrechtlich sanktioniert und Ehebruch allein ist auch kein hinreichender Scheidungsgrund mehr. Dennoch kann Ehebruch zivilrechtliche Folgen haben. Eine Klage auf Schadenersatz oder ähnliches wegen Untreue wird zwar keine Aussicht auf Erfolg haben. Bei der Klärung der Unterhaltsansprüche der Partner gegeneinander ist es sie ein wichtiges Argument!

Sofern Sie vor oder während Ihrer Ehe mit Ihrem Partner keinen Ehevertrag geschlossen haben, greift das deutsche Zivilrecht. In Deutschland kann eine eheliche Untreue unter Umständen eine erhebliche Reduzierung, oder sogar den völligen Verlust des Unterhaltsanspruchs des untreuen Ehepartners nach sich ziehen.

Ihr Ex-Partner ist verpflichtet, Auskunft über sein Vermögen und Einkommen und ebenso eine eventuelle neue Lebensgemeinschaft zu geben. Wenn Sie vermuten, dass er oder sie hier etwas verschweigt, kann eine Detektei Ihnen schnell und diskret helfen, Ihre Zweifel auszuräumen.

Wir führen durch gezielte Observation und ggf. auftragsbegleitende Ermittlungen den gerichtlich verwertbaren Nachweis eines Fehlverhaltens und beweisen den Unterhaltsbetrug. Nicht nur, dass die Tätigkeitsberichte unserer Detektei vor jedem Gericht als Beweismittel anerkannt und zugelassen sind, alle an einem Einsatz arbeitenden Detektive sind in unseren minutiösen Berichten mit vollem Vor- und Familiennamen benannt und stehen Ihnen dann auch vor Gericht persönlich als Zeugen zur Verfügung. Alle unsere Berichte sind mit umfangreichem visuellen Material (Foto | Video) ergänzt, so dass Leugnen nicht mehr möglich ist.

Scheidung bei internationalen Ehen

Im Falle, dass die Untreue während einer rechtskräftig geschlossenen Ehe stattfindet, gibt es – je nach Land – die unterschiedlichsten Rechtskonstellationen. In anderen Ländern, z.B. unseren österreichischen Nachbarn, ist die Treue in der Ehe sogar gesetzlich verankert.

Dort gibt es das Verschuldensprinzip noch, das in Deutschland bereits Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts abgeschafft wurde. Die Verschuldensscheidung in Österreich erfordert eine Eheverfehlung wie Ehebruch, Gewalt, Trunksucht, ständige Streitereien und ähnliches, die eine Wiederherstellung der Lebensgemeinschaft nicht erwarten lässt. In dem Fall kann der Schuldige die Scheidung nicht beantragen. Gleichzeitig kann er seinen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Partner ganz verlieren.

Wichtig für die Einschaltung einer Detektei ist also zunächst die Klärung, nach welchem EU-Recht die Ehe der beiden Ehepartner überhaupt geschlossen wurde. Dementsprechend gelten die im Land der Eheschließung jeweils geltenden Rechtsnormen, welche dann wiederum in die detektivische Arbeit einfließen sollten – zumindest bei seriösen und versierten Detekteien.

Aus der Rechtssprechung:

Kein Unterhalt nach Affäre
Der Ehemann hatte seiner Frau durch die Einschaltung einer Detektei das außereheliche Verhältnis zweifelsfrei nachgewiesen und auch die Identität des Freundes seiner Frau in dem Detektiv-Tätigkeitsbericht benennen können. Das Gericht entschied, dass ein außereheliches Verhältnis über einen längeren Zeitraum die Treuepflicht gegenüber dem Partner in der Ehe so schwer verletzt, dass dem betrogenen Partner nicht auch noch zusätzliche monatliche nacheheliche Unterhaltszahlungen zugemutet werden könnten. Da die Ehefrau in diesem Fall die eheliche Solidarität verletze, sei es widersprüchlich, wenn sie gestützt auf diese Ehe nun Unterhaltszahlungen für sich einfordere, so die Richter weiter in ihrer Urteilsbegründung. Wer die Treuepflicht in der Ehe nachhaltig verletzt, verwirkt seinen Unterhaltsanspruch komplett.
(OLG-Zweibrücken, Az. 2 UF 102/08)

Erstattung der Prozess- und Detektivkosten
Ein betrogener Ehemann durch Detektive überprüfen lassen, ob seine Ex-Ehefrau in einer neuen Lebensgemeinschaft lebt. Bei einer vorausgegangen Zeugenvernehmung gab es hierzu keine Klarheit. Die Detektei konnte den Verdacht des Ehemanns bestätigen, was sich auf die Urteilsfindung maßgeblich auswirkte. Das Gericht entschied daher, dass die Ex-Ehefrau die Prozesskosten und die Detektivkosten in Höhe von 7.000 Euro zu tragen habe, da es sich um notwendige, prozessbezogene Kosten gehandelt habe. Im Verhältnis zu den sonst zu erwartenden Unterhaltszahlungen seien die Kosten überdies verhältnismäßig gewesen.
(OLG.-Koblenz, Urteil v. 09.04.202 - 11 WF 70/02)

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Ich bin sehr zufrieden mit dem privatrechtlichen Beschattungs­ergebnis und der Art und Weise der Erledigung und kann dieses Unternehmen vorbehaltlos empfehlen.
Merle W., Bergisch-Gladbach
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Wir sind höchst zufrieden. Die Ermittler haben sich der An­gelegen­heit mit einer hohen Präzision an­ge­nommen, die schnellen Wege gefunden und den Auftrag bravourös bearbeitet. Hoch­achtung und Respekt!
Günter K., Geschäftsführer, Hamburg

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