Wenn Konflikte am Arbeitsplatz vor Gericht enden, wird die Klärung des oft langwierig und teuer. Ein Mediator kann vielfach schneller helfen

Gerichtsverfahren oder Mediation? Im Wirtschaftsbereich ist Mediation häufig die bessere Alternative...

Bild: Mediation-fuer-Firmen-durch-unsere-Mediatoren

Ob zwischen zwei Leistungsträgern im Betrieb, mit einem wichtigen Lieferanten oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern: Lässt sich ein Konflikt innerhalb des Unternehmens nicht lösen, kann oft ein externer Vermittler helfen. Denn auch im Betrieb können Auseinandersetzungen heftige Formen annehmen – und im schlimmsten Fall finden sich beide Parteien dann vor Gericht wieder. Aller Erfahrung nach ist das die schlechtere Lösung, denn selbst wenn ein Richter neutral entscheidet, sind die beteiligten Parteien mit dem Urteil selten wirklich zufrieden: Vor Gericht gibt es in der Regel einen Gewinner und einen Verlierer. Verbrannte Erde, geplatzte Partnerschaften oder andere Kollateralschäden sind daraus nicht selten die Folge. Mediatoren führen Konfliktparteien jedoch auf einen anderen Weg: Hier können beide Parteien gemeinsam eine Lösung kreieren – nach ihren eigenen Fairness-Kriterien.

Erklärvideo Mediation

Die Mediation bietet im Wirtschaftsrecht eine erfolgversprechende Alternative zum Gerichtsprozess, denn gerade hier geht es oft um Streitfälle, die nicht in der Öffentlichkeit diskutiert und ausgetragen werden sollten. Wichtig ist im Geschäftsleben auch der Wunsch, die Zusammenarbeit nach einem Streit konstruktiv fortsetzen zu können. Ein Mediationsverfahren kann Konflikte mit oder unter Mitarbeitern, mit Lieferanten oder Kunden diskret, günstig und vor allem nachhaltig beilegen. Die Detektei Lentz® berät Sie gerne zu den Möglichkeiten einer Mediation in Ihrem speziellen Fall und begleitet Sie mit unseren erfahrenen Mediatoren bis zur rechtsverbindlichen Einigung. Unser Erklärvideo soll Ihnen in knapp 90sec. die Arbeit unserer Mediatoren verdeutlichen. Einfach rechts auf das Icon klicken!

Ihr Anliegen in besten Händen

Zur konstruktiven Beilegung von Streitfällen im Wirtschaftsbereich können Sie sich bei der Detektei Lentz® auf höchste fachliche Qualifikation verlassen: Wir beschäftigen ausschließlich festangestellte Mediatoren, die das Zertifikatsstudium mit Abschluss als Mediator (Univ.), oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben, die sie nach dem Mediationsgesetz (MediationsG) befähigt. Sie sind also ausgebildete Fachkräfte für den Bereich Mediation und alle damit zusammenhängenden Aufgabenstellungen.

Selbstverständlich können Sie unser Mediationsangebot nicht nur nutzen, wenn Sie in der vorliegenden Streitsache bereits mit uns gearbeitet haben sollten: Ein Observations- oder Ermittlungsauftrag im Zusammenhang mit dem Konflikt ist keine erforderliche Voraussetzung. Auch wenn es sich um eine Problemsituation handelt, für deren Lösung Sie uns bislang noch nicht eingeschaltet haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Was ist ein Mediator?

Bild: Zertifikat-Mediator-Univ.

Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt. Er ist für den strukturierten Ablauf des Mediationsverfahrens zuständig und hilft den Beteiligten die Lösung des Konflikts selbst zu erarbeiten. Am 26.07.2012 trat das  Mediationsgesetz (MediationsG) in Kraft, indem die Regelungen zum Berufsfeld der Mediation auf eine erste gesetzliche Grundlage gestellt wurden. Die Mediatoren unserer Detektei haben im Einklang mit der geltenden rechtlichen Regelung z.B. die Universitäts Ausbildung mit Zertifikatsstudiengang zum Mediator (Univ.) erfolgreich abgeschlossen, d.h. das Zertifikatsstudium beim Europäischen Hochschulverbund in Zusammenarbeit mit der freien Universität (FU) Berlin erfolgreich absolviert. Das macht sie zu ausgewiesenen Experten auf ihrem Gebiet.

Wann ist eine Mediation sinnvoll?

Ganz gleich, ob Sie eine Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Mitarbeitern klären wollen, ob Konflikte innerhalb der Belegschaft den Betrieb lähmen oder Sie sich mit einem wichtigen Geschäftspartner nicht einig werden können, ob es um Probleme innerhalb oder zwischen zwei konkurrierenden Unternehmen, Streitigkeiten mit Lieferanten, Vermietern, zwischen Gesellschaftern einer Firma, oder sogar die Nachfolgeregelung bei begehrten Positionen geht – es gibt im Geschäftsleben eine Vielzahl an Problemen, die zu lähmenden und sogar zerstörerischen Streitigkeiten führen können.

Eine Mediation ist immer dann sinnvoll, wenn Sie ein Interesse daran haben, einen Konflikt rasch und einvernehmlich zu klären sowie die Beziehungen zur Konfliktpartei aufrechtzuerhalten. Ein Beispiel aus unserem Alltag wäre eine Bereichsleiterin, die sich von ihrem Vorgesetzten gemobbt fühlte – und im Zuge der Mediation versteht, dass dieser sie nach der Rückkehr aus der Elternzeit nur schonen wollte. In einem anderen Fall hatten sich zwei Gesellschafter privat miteinander überworfen und suchten gemeinsam nach einer Lösung. Diese bestand letztlich in einem geregelten Ausscheiden und einer Abfindung des älteren Gesellschafters. Welche Lösung die Beteiligten mit Hilfe des Mediators auch immer finden: Sie ist einvernehmlich, kein Maximalziel einer Partei, sondern ein fairer Kompromiss – und sorgt daher in der Regel auch für einen dauerhafte Beilegung des Konflikts.

Wie läuft eine Mediation ab?

Bild: mediation-wirtschaft-text

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Bei einer Mediation ist besonders die Trennung von Sach- und Beziehungsebene sehr hilfreich: Denn durch das strukturierte Mediationsverfahren werden die eigentlichen Probleme, die hinter dem Konflikt stehen, erkannt, analysiert und systematisch besprochen. Somit werden alle Aspekte ihres Konflikts sichtbar und können einer besseren Lösung zugeführt werden. Das Ziel der Mediation ist es sogenannte Win-win-Lösungen anzustreben, also Resultate, bei denen für beide Konfliktparteien mehr herauskommt als bei einem einfachen Kompromiss. Dafür verhandeln beide Streitparteien unter Anleitung eines Mediators miteinander und müssen eigenständig aufeinander zugehen.  Eine Mediation ist erst dann beendet, wenn alle Beteiligten eine konsensfähige Einigung gefunden haben. Das Ergebnis einer Mediation hinterlässt bei den Beteiligten in der Regel eher Gerechtigkeit als ein Gerichtsurteil. Viele können besser mit seinen Folgen abschließen und besonders wichtig im Geschäftsleben: Die ehemaligen Streitparteien können sich im Anschluss weiterhin in die Augen sehen und gegebenenfalls wieder miteinander arbeiten.

Mediation löst Konflikte anders!

Gerade in Fällen aus dem wirtschaftlichen Umfeld sind die Gerichte seit Jahren besonders überlastet. Das führt zu langen Wartezeiten auf ein Urteil, während der Konflikt sich oft unbearbeitet weiter auswächst. Neben dem Verfahren an sich unterscheidet sich auch das Ergebnis eines Gerichtsverfahrens stark von einer Mediation. In einem Gerichtsverfahren entscheidet der Richter durch Urteil oder den sogenannten Vergleich. Der Termin des Gerichtsverfahrens wird vom Gericht bestimmt. Die Gerichtsverhandlung ist grundsätzlich öffentlich. Lange Wartezeiten und hohe Kosten sind bei jedem Fall, der vor Gericht landet, nahezu obligatorisch.

In der Mediation entscheiden die Beteiligten dagegen selbst. Die Teilnahme an der Mediation ist für die Beteiligten freiwillig. Sie bestimmen selbst Inhalt, Zeitpunkt und Umfang des Verfahrens. Die Streitparteien sparen mit einer Mediation somit nicht nur Geld für die Beilegung des Konflikts, sondern auch viel Zeit. Das Mediationsverfahren findet in einem vertraulichen Rahmen statt. Es ist nicht öffentlich. Die Teilnehmer verpflichten sich, ebenso wie der Mediator, zur Verschwiegenheit über den Inhalt des Mediationsverfahrens, sowie der Mediationsvereinbarung. Mediation ist eine außergerichtliche Einigung von der beide Seiten profitieren und die besonders diskret abläuft.

Konflikte kosten Kraft. Mediation setzt Energie wieder frei!

Mitarbeiter, die Konflikte miteinander austragen, wenden jeden Tag Zeit und Energie dafür auf, die sie viel besser für die Firma einsetzen könnten. Auch Konflikte mit dem Vorgesetzten lähmen viele Angestellte in ihrer Produktivität. Streitigkeiten schaden meist nicht nur dem guten Ruf des Unternehmens, sondern sind ganz klar für ausbleibenden Erfolg mitverantwortlich. Eine rasche Beilegung solcher Konflikte ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für das ganze Umfeld enorm wichtig. Als erfahrene Detektei stehen wir Ihnen deshalb mit Rat und Tat zur Verfügung: Nutzen Sie unsere versierten Mediatoren, die Sie gerne zu den Möglichkeiten einer außergerichtlichen Regelung beraten. Natürlich begleiten wir Sie durch alle Phasen der Mediation bis eine tragfähige Lösung gefunden wurde. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an – absolute Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich!

Welche Voraussetzungen sind für eine Mediation wichtig?

Der wichtigste Punkt für eine Mediation ist die Entscheidung den Konflikt freiwillig und eigenverantwortlich lösen zu wollen. Darüber hinaus müssen die Konfliktparteien folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Vorläufig verzichten beide Parteien auf eine gerichtliche Auseinandersetzung.
  • Die Beteiligten legen alle wichtigen Informationen und Fakten offen.
  • Der eigene Standpunkt ist fair zu vertreten und fair zu verhandeln.
  • Beide Seiten arbeiten auf faire Entscheidungen hin.
  • Die Mediationsinhalte werden vertraulich behandelt und nicht nach außen getragen.

Was kostet eine Mediation?

Die Mediation basiert kostentechnisch auf einem Stundenhonorar. In den meisten Fällen übernehmen die Arbeitgeber die Kosten der Mediation, da die Beilegung des Konfliktes im Sinne des Betriebsfriedens sehr wichtig ist. In einigen Fällen teilen sich die beiden Konfliktparteien die Kosten auch untereinander auf.

Die Stundensätze unserer Mediatoren für Mediationen im Wirtschaftsbereich liegen zwischen 100,00 € und 150,00 € je Stunde und verstehen sich inkl. Reisekosten und zzgl. MwSt. Maßgeblich ist – bildlich gesprochen – die Kluft zwischen und die Beweglichkeit der Parteien. Am Ende kommt es nicht auf die Höhe des Stundensatzes an, sondern auf die Dauer der Mediation. Im Zusammenspiel mit den Konfliktparteien können gute Mediatoren mit einer starken fachlichen und sozialen Kompetenz oftmals sehr viel schneller und in wesentlich weniger Mediationsstunden ein Verfahren für beide Konfliktparteien zufriedenstellend abwickeln.

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Einige Kundenstimmen:
Beobachtung bei Unterhalts­streitigkeiten: Bin sehr zufrieden, mit der sehr kompetenten Beratung und Bedienung von Anfang an bis zum Schluß. Sehr zu empfehlen. Ins­be­sondere die stichhaltigen und auf den Punkt gebrachten Berichte lobten auch meine Anwälte.
Wolf-Peter H., Köln
Im Bereich Wirtschafts­kriminalität sicher eine der besten Detekteien deutschlandweit.
H.V., Frankfurt am Main
Mitarbeiter­beobachtung wurde ohne Ein­schränkung zu unserer vollsten Zu­frieden­heit an vier Be­obachtungs­tagen durchgeführt. Aus der schriftlichen und der Bild­doku­men­tation wird deutlich, dass hier echte Profis tätig sind.
S. Mesner, Herne