Glossar: Abhörschutz

Telefonsender Die gefundene Wanze könnte auch problemlos in einem Telefonhörer (z.B. bei ISDN-Anlagen) verbaut werden.

Als Abhörschutz bezeichnet man technische Vorkehrungen und die Überprüfung (Sweeps) von Gegenständen und Räumen um das Abhören („Mithören“) von Gesprächen und Datenverkehr zu verhindern.

Hierbei wird unter passivem und aktivem Abhörschutz unterschieden.

Der passive Abhörschutz dient der Vorbeugung und beschäftigt sich mit der Absicherung von ganzen Gebäuden, Gebäudeteilen (d.h. einzelnen Räumen, oder Raumgruppen) um ein Abhören erst gar nicht zu ermöglichen. Die Verfälschung von elektromagnetischen Wellen, die Krypotgraphie, oder die Verschlüsselung werden hierbei eingesetzt. Räume werden durch starke elektromagnetische Abschirmung, akustische Störungen, oder einen sog. faradayschen Käfig, d.h. das Verbringen eines dichten Kupfernetzes in die Wände, abhörsicher gemacht. Auch entsprechende Folien auf Fensterscheiben kommen teils zum Einsatz. Die Kommunikationsleitungen (Netzwerk, Telefonie, Faxleitungen usw.) werden abgesichert und teils verschlüsselt. Auch die Verfälschung von elektromagnetischen Wellen (kompromittierende Abstrahlung z. B. von einem Computerbildschirm, oder einem Computer selbst) und die Herstellung sicherer Kommunikation unter Mithilfe von z. B. Kryptographie, dem Einsatz von verschlüsselten UDP/TCP/IP-Verbindungen (VPN) über die die Informationen (auch Sprache per VoIP) transportiert werden, kommen beim passiven Abhörschutz zum Einsatz. Alles in allem meist sehr kostenintensive und aufwändige Verfahren.

Unter aktivem Abhörschutz, auch Lauschabwehr genannt, versteht man hingegen alle Maßnahmen, bei welchen ganz gezielt nach schon vorhandenen Abhörtechniken, wie Wanzen, Burstsendern, Bündelsendern u.a. gesucht wird. Hierfür sind normale Detektive nicht qualifiziert. Es ist der Einsatz langjährig erfahrener Techniker und Technikerinnen zwingend erforderlich, die eine entsprechende berufliche Vorbildung haben, also z.B. Nachrichtengeräteelektroniker, Dipl.-Ing. der Elektrotechnik, Funkgeräteelektroniker o.ä. und sich dann weiter auf den Bereich des Abhörschutzes spezialisiert haben. Außerdem sind umfangreiche technische Geräte, wie z.B. Breitbandempfänger, Non-Linear-Junction-Detektoren, Spektrumanalyzer, Protokollanalyzer, mobile Raumsonden (Sonar), Wärmebildkameras und teils auch mobile Röntgengeräte erforderlich, um nicht zerlegbare Gegenstände unmittelbar vor Ort beim Mandanten untersuchen zu können.

Aktiver Abhörschutz ohne mindestens diese Geräte ist in 99,9% aller Fälle Augenwischerei, wirkungslos und daher keinesfalls zu empfehlen.

Unsere Detektei hat zu diesem anspruchsvollen Thema schon vor einigen Jahren eine eigene Tochtergesellschaft, die Ultima Ratio GmbH gegründet, die sich ausschießlich mit passivem Abhörschutz und aktivem Abhörschutz, also der Lauschabwehr, beschäftigt und entsprechende Techniker in exklusiver Festanstellung beschäftigt. Die Webseite der Ultima Ratio GmbH finden Sie direkt hier.

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Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
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