Glossar: Stalking | Nachstellung

Bild: StalkingOpfer

Der Begriff Stalking stammt aus dem Englischen und zwar aus der Jägersprache. Man versteht darunter eigentlich das sich Anpirschen und Heranschleichen an Wild. In Bezug auf Menschen bedeutet dies, dass eine Person eine andere gegen ihren Willen fortwährend "verfolgt". Der Stalker verfolgt, belästigt oder terrorisiert einen Mitmenschen. Er studiert den Tagesablauf seines Opfers, um ihm möglichst oft begegnen zu können. Opfer kann der Expartner, ein Arbeitskollege, flüchtiger Bekannter, ein Promi oder ein vollkommen Unbekannter sein. Etwa jede/-r Zehnte wird im Lauf seines Lebens einmal gestalkt. Über 80 Prozent der Stalker sind männlich; über 80 Prozent der Stalking-Opfer hingegen sind weiblich. Etwa die Hälfte der Stalking Opfer werden vom Ex-Partner verfolgt. Stalker werden in sechs Gruppen unterteilt:

- Zurückgewiesene Stalker
  (Gefühl der Demütigung durch Zurückweisung u.a.)
- Beziehungssuchende Stalker
  (Fehlwahrnehmung der Beziehungsbereitschaft des Opfers)
- Intellektruell retardierte Stalker
  (Ungenügende, oder keine Sozialkompetenz)
- Rachsüchtige Stalker
  (sehen sich meist selbst als "Opfer" und wollen Rache für angebl. Fehlverhalten des Opfers)
- Erotomane, morbide, d.h. krankhafte Stalker
  (Kontrolle und Dominanz für den Stalker)
- Sadistische Stalker
  (gibt dem Stalker ein Gefühl der Befriedigung)

Von Stalking spricht man erst, wenn die Belästigung einer Person über längere Zeit (meist ab einigen Monaten) anhält oder sich noch steigert und deren physische und psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht sind.

Stalking ist das willentliche und wiederholte (beharrliche) Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann. Stalking ist in zahlreichen Ländern ein Straftatbestand (in Deutschland als „Nachstellung“) und Thema kriminologischer und psychologischer Untersuchungen. Die offizielle präventivpolizeiliche Definition für Nachstellung in Deutschland lautet:

„Das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und er in seiner Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt wird.“

Der Tatbestand der Nachstellung ist in Deutschland in §238 StGB. erfasst. Diese Vorschrift trat erst am 31. März 2007 in Kraft.

Der Nachweis einer Nachstellung (Stalking) ist oftmals sehr schwer. Der Einsatz von speziell hierauf geschulten Detektiven unserer Detektei zur Selbstobservation, d.h. Observation unseres Auftraggebers und seines direkten Umfeldes selbst, führt aber nach unserer Erfahrung innerhalb von ein bis zwei Wochen überraschend zügig zum Erfolg. Nutzen Sie unsere Erfahrung, wenn Sie unter Nachstellung leiden. Sie sind nicht alleine! Die Privatermittler unserer Detektei können Ihnen helfen.

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