Detektive können helfen, Lügen in Lebensläufen aufzudecken

Bewerbungsbetrug: Keine Chance für Blender und Hochstapler durch Bewerberüberprüfung (Pre Employment Screenings)

Zeugnisse, Abschlüsse, Referenzen – die Bewerbung macht einen überzeugenden Eindruck. Nur was, wenn die Dokumente frisiert oder die Führungserfahrung frei erfunden sind?

Diskrete Bewerberüberprüfung (Pre Employment Screenings) vom Profi!

Bild: Bewerbercheck1

Aus gutem Grund haben Unternehmen schon immer versucht, mögliche neue Mitarbeiter zu durchleuchten. So fordern manche Arbeitgeber einen handgeschriebenen Lebenslauf, um diesen als Grundlage für graphologische Gutachten zu nutzen. Denn die Handschrift verrät einiges über den Charakter des Schreibers. Üblich sind außerdem psychologische Tests. Doch Vorsicht: Schwindeleien bei der Bewerbung kommen viel häufiger vor, als viele Firmen annehmen. Vor allem, wenn es um die Besetzung gut dotierter und damit verantwortungsvoller Posten geht, sollten Personalchefs daher auf professionelle Hilfe setzen. „Fehlbesetzungen sind für Arbeitgeber mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Denn wer in seiner Bewerbung lügt, trickst in der Regel auch in anderen Situationen“, warnt Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Detektei Lentz®. Und erklärt, wie sich folgenschwere Irrtümer ausschließen lassen. Bewerberüberprüfung (Pre Employment Screenings) sind daher bei der Vergabe von sensibelen Positionen unternehmerische Pflicht; genau wie Due-Diligence Ermittlungen bei der Aufnahme größerer neuer Geschäftsbeziehungen.

Der Druck auf dem Arbeitsmarkt führt dazu, dass Bewerber immer häufiger in die Trickkiste greifen: Ein Spanienurlaub, der sich in eine Sprachreise verwandelt. Eine Phase der Arbeitslosigkeit, die als Selbstständigkeit, oder als Auslandsaufenthalt auf der Vita erscheint. Die eigene Biographie zu schönen, ist heutzutage zwar nahezu gängige Praxis. Mitunter aber werden nicht nur Details geglättet, sondern ganze Zeugnisse gefälscht, Nachweise manipuliert und Leitungspositionen angegeben, die es nie gegeben hat.

„Projektleitung“ in der JVA

Bild: Bewerbercheck2

Studien belegen, dass jede dritte Bewerbungsmappe unwahre Angaben enthält. Marcus Lentz weiß aus seinem Ermittlungsalltag, wie breit das Spektrum der Schwindeleien ist: „Uns sind schon sehr dreiste Lügen untergekommen. In einem Fall hat ein Bewerber zum Geschäftsführer eine mehrmonatige Projektleitung in New York angegeben. Tatsächlich hatte er diese Zeit wegen Betrugs in einer Strafvollzugsanstalt verbracht.“ Fliegt der Lügner auf durch eine nachträgliche Bewerberüberprüfung (Pre Employment Screening), kann er zwar auch noch nach der Probezeit fristlos entlassen werden. Doch zu diesem Zeitpunkt hat die Firma auf seine Einarbeitung bereits viel Zeit und Geld verschwendet. Die erneute Vakanz bremst die Entwicklung des Unternehmens, außerdem fallen Kosten für ein erneutes Bewerbungs-Verfahren an. Bei einer Besetzung auf Management-Ebene droht zusätzlich ein Image-Schaden. Aber das ist noch längst nicht alles.

Personaler sollten bei kleinen Unstimmigkeiten stutzig werden

Mit seinen gefälschten Unterlagen hat der Bewerber seine Unehrlichkeit schon unter Beweis gestellt. Demnach ist davon auszugehen, dass er das Vertrauen seines Arbeitgebers auch als Angestellter missbrauchen würde. „Das Unternehmen holt sich quasi einen Kriminellen an Bord“, sagt der Chef-Ermittler der Detektei Lentz. Umso wichtiger ist, Fehlbesetzungen von vornherein an zu vermeiden. Der Fachmann rät Personalern, schon bei kleinen Unstimmigkeiten stutzig zu werden: Hat der Bewerber bei manchen seiner vorherige Positionen Monats- und Jahresdaten, bei manchen aber nur ungenaue Angaben aufgeführt? Dies kann ein Hinweis auf kaschierte Lücken in der Vita sein. Sind Unterlagen unvollständig? Gibt es in unterschiedlichen Referenzen sehr ähnliche Formulierungen? Fehlen Wasserzeichen auf den Zeugnissen? Kann das Datum stimmen? Falls das Unternehmen Anlass zu Misstrauen, aber keine konkreten Beweise findet, kann die Firma bei einem spezialisierten Dienstleister Unterstützung suchen. Grundsätzlich gilt: Je verantwortungsvoller der Job, umso höher das Schadensrisiko. Bei der Besetzung von Leitungspositionen und Stellen mit Außenwirkung lohnt sich also ein kritischer Blick. Ebenso vorsichtig sollten Personaler sein, wenn der Bewerber als Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Daten hätte. Wurde er vielleicht von einem Mitbewerber geschickt?

Auch uns selbst, so Marcus Lentz, ist das schon so gegangen. Da wurde die freundliche Bewerberin aus den neuen Bundesländern, schon bei der Vorabüberprüfung, schnell als Freundin des Inhabers einer anderen Detektei enttarnt.

Prüfung von Leumund, Bonität und Vorstrafen durch Detektive

Viele Detekteien bieten nicht nur eine Prüfung der eingegangenen Lebensläufe, sondern umfassende Bewerberanalysen und Headhunting an. Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand: Bei den Personalern kommen nur Bewerbungen an, die bereits auf Plausibilität geprüft sind. Die Ermittlungsprofis durchleuchten nicht nur den Wahrheitsgehalt der Vita, sondern nehmen auch Qualifikationen, Leumund, Lebenswandel und Bonität unter die Lupe. Zudem wird sichergestellt, dass der Kandidat keine Vorstrafen hat. Manche Unternehmer legen inzwischen auch die gesamte Bewerber-Vorauswahl in die Hände einer Detektei: Der Dienstleister schaltet Stellenanzeigen und klopft Bewerber auf die gewünschten Kriterien hin ab. So erhält die Firma am Ende eine handverlesene Selektion potenzieller neuer Mitarbeiter, die garantiert alle nötigen Qualifikationen mitbringen.  „Ein Mitarbeiter muss nicht nur die Herausforderungen seines Berufs meistern, sondern auch menschlich in das Unternehmen passen“, weiß Marcus Lentz. „Daher sollte eine Firma nie die Katze im Sack kaufen.“

Übrigens kann sich eine Prüfung auch dann noch lohnen, wenn der Schwindler sich bereits eingeschlichen hat: Wenn der Arbeitgeber die Lügen in der Bewerbung nachweisen kann, ist das Recht auf seiner Seite. Dann kann er vor Gericht gegebenenfalls Schadenersatzansprüche geltend machen und einen Teil des gezahlten Gehalts zurückfordern.  

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Einige Kundenstimmen:
Mitarbeiter­beobachtung wurde ohne Ein­schränkung zu unserer vollsten Zu­frieden­heit an vier Be­obachtungs­tagen durchgeführt. Aus der schriftlichen und der Bild­doku­men­tation wird deutlich, dass hier echte Profis tätig sind.
S. Mesner, Herne
Kompetent, zielstrebig, verlässlich und vor allen Dingen vertragstreu.
Dr. Werner G., München
Neben der kompetenten Vorab-Beratung, waren die vier Detektiv-Ermittler auch vor Gericht mit ihrer ruhigen und besonnenen Art den verbalen Attacken der Gegenseite immer einen Schritt voraus. Ich bin mehr als zufrieden und spreche ihr hiermit nochmals meinen Dank aus.
Elisabeth B., Dessau-Roßlau