Vermeintliche Konkurrenztätigkeit war harmloses Hobby mit Nebenverdienst

Vermeintliche Konkurrenztätigkeit war harmloses Hobby mit Nebenverdienst
Bild: Konkurrenztaetigkeit-in-Berlin-aufgeklaert

Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg betrieb die 55jährige Heidelinde W. nach dem Tot ihres Mannes dessen kleines Handwerksunternehmen zusammen mit ihrem Sohn, dem 30jährigen Knut W. weiter.  Das Unternehmen war spezialisiert auf exklusive Einbaumöbel aller Art nach Maß.

Beiden war zu Ohren gekommen, dass zwei ihrer insgesamt 10 Mitarbeiter am Feierabend arbeiteten. Nachdem Heidelinde und Knut W. erfolglos versucht hatte, in Gesprächen mehr darüber herauszufinden wurde unsere Berliner Detektei eingeschaltet.

Ziel war es zu klären, ob eine heimliche Konkurrenztätigkeit der beiden verdächtigen Mitarbeiter Dieter P. und Christian A. stattfand, oder ob die Arbeit nach Feierabend harmlos war.

So ist die einst zweigeteilte Stadt heute nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern bietet mit Reichstag, Brandenburger Tor - in dessen unmittelbarer Nähe auch unsere Berliner Depandance gelegen ist - und dem Mauermuseum, nebst Checkpoint Charly, auch eine Reihe touristischer Sehenswürdigkeiten. Und nicht selten gibt es auch für unsere Ermittler in der deutschen Hauptstadt einiges zu sehen, was lieber im verborgenen geblieben wäre: Die Observation von Zielpersonen ist einer der Hauptschwerpunkte, wenn es darum geht, vermeintliche Schwarzarbeit zum Nachteil unserer Mandanten aufzudecken. 

 
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Einzige Detektei Deutschlands, mit TÜV
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(Stand: August 2019)
 

Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9 / 5 aus 481 Meinungen
KundenstimmeNeben der kompetenten Vorab-Beratung, waren die vier Detektiv-Ermittler auch vor Gericht mit ihrer ruhigen und besonnenen Art den verbalen Attacken der Gegenseite immer einen Schritt voraus. Ich bin mehr als zufrieden und spreche ihr hiermit nochmals meinen Dank aus.
Elisabeth B., Dessau-Roßlau
KundenstimmeSelten sieht man einen so derart guten Dienstleister, der sich mit Herz einsetzt. Sehr engagiert, professionell und mitfühlend und ist auch nach Abschluss für einen da. Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Note 1*. Alles Gute
Jürgen Harms, Berlin
KundenstimmeVon Anfang bis Ende sehr gute, kompetente und auch menschlich integre Behandlung und Unterstützung.
M. Grammig, 21337 Lüneburg

§ Kostenübernahme: Urteil des Bundesgerichtshofs unterstützt u.a. auch private Auftraggeber

Der Bundesgerichtshof BGH bestätigt, dass die Kosten für einen Detektiveinsatz Teil der Prozesskosten, sowohl im Privatbereich, als auch im Wirtschaftsbereich, sind. Und die muss im Streitfall vor Gericht die unterlegene Partei zahlen. Voraussetzung: "wenn der Einsatz der Detektei auf der Grundlage eines konkreten Verdachts zur Durchsetzung des Rechts notwendig war." Wenn also beispielsweise ein Mann also seine Exfrau beobachten lässt, weil sie seiner Meinung nach ungerechtfertigt nachehelichen Unterhalt von ihm verlangt, und er Recht bekommt, dann hat sie auch die Ermittlungskosten der Detektei zu tragen. (Quelle: dpa)

§ Bundesarbeitsgericht – Mitarbeiterbeobachtung ist zulässig!

Das BAG - Bundesarbeitsgericht hat mit dem Urteil vom 19. Februar 2015 festgestellt, dass die Observation von Mitarbeitern im Krankheitsfall weiterhin durchgeführt werden darf, sofern ein begründeter Verdacht nachweislich vorliegt (berechtigtes Interesse).

Observieren, kombinieren, beweisen

Bild: Berliner-Detektive-im-Einsatz

Zwei Wochen später legten sich vier unserer Berliner Ermittler am Firmensitz des Unternehmens von Heidelinde und Knut W. im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf die Lauer und nahmen die beiden Zielpersonen zur Observation auf. Beide verließen gegen 16:35 Uhr das Firmengelände und fuhren – zunächst getrennt voneinander – davon.

Jedoch hatten beide ein und dasselbe Ziel: Den im Südwesten Berlins gelegenen Bezirk Zehlendorf. Hier steuerten beide in der Machnower Straße eine kleine Halle an an der Dieter P. und Christian A. im Abstand weniger Minuten eintrafen und in deren Innerem Verschwanden.
Einer unserer Detektive betrat – nachdem rund 20 Minuten verstrichen waren und beide Zielpersonen die Halle nicht wieder verlassen hatten – die Halle als Kurierfahrer getarnt mit einer fiktiven Zustellung, für eine nicht existente Firma.

Was er sah, verschlug ihm die Sprache. Dieter P. und Christian A. stellten dort, zusammen mit einer weiteren männlichen Person, die als Bruder von Dieter P. identifiziert werden konnte, Vintagemöbel in aufwändiger Handarbeit her.

Im Gespräch zeigte unser Detektiv Interesse an den Möbeln und konnte so feststellen, unter dem Namen von Dieter P. ein eigener Onlineshop betrieben wurde und die Möbel dort erfolgreich verkauft wurden.

Kontakte zu Kunden von Heidelinde W. und Knut W. gab es keine, wie weitere Recherchen unserer Hauptstadtdetektive ergaben. Da Vintagemöbel weder im Portfolio von Heidelinde und Knut W.s Firma waren, noch der exklusive Kundenkreis derartige Möbel wollte, war auch keine direkte Konkurrenztätigkeit zu erkennen. Vielmehr schien Dieter P. und Christian A. der Bau der trendigen Möbel einfach Spaß zu machen und so hatte sich aus dem Hobby ein netter Nebenverdienst entwickelt.

Berichten, darlegen, aufklären

Den Nebenerwerb hätten beide zwar unserem Mandanten melden müssen; aber da keine Konkurrenztätigkeit vorlag suchten Heidelinde und Knut W. das offene Gespräch mit ihren beiden Mitarbeitern und konnten so schnell erkennen, dass keine „Gefahr“ für das eigene Unternehmen drohte. Dieter P. und Christian A. hatten den Nebenerwerb nur geheim gehalten aus Angst, die Tätigkeit untersagt zu bekommen und ihren Arbeitsplatz damit zu gefährden.

Besprechen, Entscheidungen treffen, Zukunft sichern

Die beiden Mandanten unseres Hauptstadtbüro vereinbarten mit ihren beiden Mitarbeitern künftig mehr Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang miteinander, damit solche Missverständnisse und Verdächtigungen künftig gleich im Keim erstickt werden und ein gutes Betriebsklima weiterhin erhalten werden kann.

Zur Abwechslung mal ein schönes Ende eines Einsatzes unserer Privatdetektive.

Ein weiteres Einsatzbeispiel belegt, dass nicht jeder Auftrag so erfreulich endet: