Arbeitnehmerüberwachung – Wie weit darf der Chef gehen?

Arbeitnehmerüberwachung – Wie weit darf der Chef gehen?
Bild: Arbeitnehmerbeobachtung-Duesseldorf

Arbeitnehmerüberwachung – Wie weit darf der Chef gehen?

Hat ein Unternehmen Zweifel an der Loyalität der Mitarbeiter, kommen schnell Maßnahmen zur Arbeitnehmerüberwachung in Frage.

Dabei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass der Arbeitgeber einen Mitarbeiter durch eine Detektei in Düsseldorf und deutschlandweit immer erst beschatten darf, wenn ein begründeter Verdacht besteht. Eine großflächige Überwachung und Sammlung von Beweismitteln ist demnach unzulässig. Sollte der Arbeitgeber allerdings berechtigen Zweifel an der Richtigkeit von Krankmeldungen haben oder Unstimmigkeiten in den Abrechnungen entdecken, kann er eine Detektei zur Überprüfung seiner Mitarbeiter einschalten. Diese ermittelt beispielsweise auch in Fällen von unerlaubten Nebentätigkeiten oder dem Preisgeben von Betriebsgeheimnissen.

Sollte einer der Mitarbeiter verdächtigt werden, in die eigene Tasche zu wirtschaften oder Waren zu veruntreuen, können Detektive mit Testkäufen oder als eingeschleuste Mitarbeiter ermitteln und Klarheit über den Sachverhalt schaffen.

 
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Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

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KundenstimmeDie Fachkompetenz hier ist sehr gut. Wir wurden zügig und absolut zu unserer Zufriedenheit vertreten. Vielen Dank für Ihren Einsatz!
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KundenstimmeWir bedanken uns für ihre hohe Einsatz­bereitschaft, die letztlich zum Erfolg in unserer Sache geführt hat und können Sie guten Gewissens weiter empfehlen. Viele Grüße
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KundenstimmeEtwas Wartezeit. Sonst perfekt. Danke an meine immer für uns erreichbare Ansprech­partnerin Frau S., und das Team
Lieselotte M., Wien

§ Kostenübernahme: Urteil des Bundesgerichtshofs unterstützt u.a. auch private Auftraggeber

Der Bundesgerichtshof BGH bestätigt, dass die Kosten für einen Detektiveinsatz Teil der Prozesskosten, sowohl im Privatbereich, als auch im Wirtschaftsbereich, sind. Und die muss im Streitfall vor Gericht die unterlegene Partei zahlen. Voraussetzung: "wenn der Einsatz der Detektei auf der Grundlage eines konkreten Verdachts zur Durchsetzung des Rechts notwendig war." Wenn also beispielsweise ein Mann also seine Exfrau beobachten lässt, weil sie seiner Meinung nach ungerechtfertigt nachehelichen Unterhalt von ihm verlangt, und er Recht bekommt, dann hat sie auch die Ermittlungskosten der Detektei zu tragen. (Quelle: dpa)

§ Bundesarbeitsgericht – Mitarbeiterbeobachtung ist zulässig!

Das BAG - Bundesarbeitsgericht hat mit dem Urteil vom 19. Februar 2015 festgestellt, dass die Observation von Mitarbeitern im Krankheitsfall weiterhin durchgeführt werden darf, sofern ein begründeter Verdacht nachweislich vorliegt (berechtigtes Interesse).

Arbeitnehmerüberwachung im Krankheitsfall: Das Urteil des BAG

Bild: Mitarbeiterueberwachung-Duesseldorf

Mit einem Urteil vom 19.02.2015 bestätigt das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt die Rechtmäßigkeit der Arbeitnehmerüberwachung durch einen Detektiv, wenn dem Arbeitgeber ein begründeter Verdacht auf eine unrechtmäßige Krankschreibung vorliegt. Aber nicht nur dann, sondern auch bei Verdacht von Betriebsspionage, oder zur Aufdeckung von Schwarzarbeit wird eine Detektei häufig eingeschaltet.

Zum einen dürfen also Arbeitgeber bei fundierten Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit ihre Angestellten beschatten lassen. Zum anderen schützt das Urteil aber auch die Rechte der Arbeitnehmer. Denn sollten die Verdächtigungen haltlos und die Überwachung somit rechtswidrig sein, kann der Betroffene Schmerzensgeld einfordern. Unternehmen müssen also sorgfältig abwägen, ob eine Observation zulässig ist und nicht mit dem Arbeitsrecht kollidiert. Eine seriöse Detektei prüft diesen Sachverhalt gewissenhaft und berät Sie selbstverständlich daraufhin, mit welchen Methoden die Arbeitnehmerüberwachung gelingt.