Anlagebetrug | Kapitalanlagebetrug

Bild: anlagebetrug2

Was ist Kapitalanlagebetrug?

Kapitalanlagebetrug, im Volksmund auch häufig nur als Anlagebetrug bezeichnet, ist eine besondere Form des Betruges und nach §264a StGB strafbar. Der Betrüger, also der Täter, macht dem Anleger hohe Renditeversprechen, wenn er sein Geld am Kapitalmarkt anlegen lässt. So möchte der Betrüger an das Geld der völlig ahnungslosen Anleger gelangen. Häufig sollen diese Anlagen im Ausland stattfinden, da dort besonders hohe Renditen (Gewinne) erwirtschaftet werden können. Das klassische Modell des Kapitalanlagebetrugs ist das Schneeballsystem, bei dem die versprochenen Erträge mit den Geldern neuer ahnungsloser Personen oder Unternehmen bezahlt werden.

Wirtschaftsdetektive decken Anlagebetrug auf und lokalisieren Hintermänner

Die Wirtschaftsdetektive unserer Detektei konnten in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon mehrfach solche Schneeballsysteme aufdecken, die Anlagebetrüger gerichtsverwertbar überführen und Teile der Gelder auffinden. Dabei kommen spezielle Detektive unserer Detektei zum Einsatz, die vor ihrer Ausbildung zum Detektiv einschlägige, mehrjährige Erfahrung im Finanz- und Investmentbereich sammeln konnten, d.h. wirkliche Experten auf diesem Gebiet sind und wissen, wie der Markt funktioniert, die die Tricks von Anlagebetrügern kennen und über beste Kontakte verfügen.

Der graue Kapitalmarkt als Grauzone im Strafrecht

Eine Grauzone stellen viele Angebote im Umfeld des sogenannten grauen Kapitalmarkts dar. Hier ist derjenige Teil des Finanzmarktes gemeint, der nicht der staatlichen Finanzaufsicht unterliegt, aber noch nicht illegal, wie der schwarze Kapitalmarkt, ist.

Der graue Kapitalmarkt wird häufig mit klassischen Vertriebswegen, d.h. Postwurfsendungen, Telefonwerbung, Anzeigenwerbung oder auch E-Mail-Werbung beworben. Doch nicht alle Anbieter sind per se unseriös. Allerdings ist der Anteil der „Problemanbieter“ deutlich höher. Gerade für Anleger ohne jede Erfahrung ist hier erhöhte Vorsicht geboten!

Einige Anleger – gerade private Anleger – verwenden auf dem Kapitalmarkt Anlageformen, die steuerentwidmetes Geld beinhalten, und scheuen daher die staatliche Aufklärung. Der Steuerbetrugsfall von einigen Prominenten, wie z.B. Uli Hoeneß, ist hierfür ein allseits bekanntes Beispiel.

Wenn ein Anleger merkt, Opfer eines Kapitalanlagebetruges geworden zu sein und eine Strafanzeige – zumindest vorläufig – nicht in Betracht kommt, können die Wirtschaftsdetektive unserer Detektei erstklassige investigative Hilfe leisten und auf einen tiefes Hintergrundwissen zurückgreifen. In diesen Fällen ist oft eine Rückführung des Geldes bzw. die Dingfestmachung der Täter das vordergründige Ziel der Geschädigten.

Auch der Gesetzgeber hat die Problematik von Kapitalanlagebetrug im Grauen Markt erkannt

Der jährliche Schaden durch Kapitalanlagebetrug beträgt laut dem BKA schätzungsweise 25 Milliarden Euro. Daher ist am 01. Juni 2012 das sog. Graumarktgesetz (Vermögensanlagegesetz) in Kraft getreten, wodurch ein verbesserter Anlageschutz erzielt werden soll.

Anleger können von den Anbietern nunmehr einen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf Vollständigkeit, Kohärenz (Zusammenhang) und Widerspruchsfreiheit geprüften Verkaufsprospekt verlangen. Der Prospekt muss alle Angaben enthalten, die für eine Beurteilung des Emittenten (Anbieter der Anlage) und der Vermögensanlage erforderlich sind. Dazu gehören auch Informationen zur Zuverlässigkeit des Emittenten.

Ebenso müssen die Anbieter von „Graumarktprodukten" künftig ein Kurzinformationsblatt (sog. „Beipackzettel") erstellen, das auf bis zu drei DIN-A4-Seiten kompakt Chancen und Risiken einer Vermögensanlage erläutert. Eine vergleichbare Regelung gibt es bei den schon regulierten offenen Investmentfonds.

Unabhängig von ihrer Größe sind Emittenten von Vermögensanlagen zukünftig auch verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen und prüfen zu lassen. Dies wird – gerade bei ausländischen Emittenten – den innerdeutschen Anlegern jedoch nach unserer Meinung nur einen sehr begrenzten Schutz bieten.

Unsere Wirtschaftsdetektive helfen bei Kapitalanlagebetrug

Ziele der Einschaltung unserer Wirtschaftsdetektei können sein:

  • Lokalisierung des teils untergetauchten Emittenten (Verkäufers) der Anlage
  • Klärung, wo das angelegte Geld verblieben ist
  • Nachweis ob überhaupt ein Anlagebetrug vorliegt und dann ggf.
  • Hilfe bei der Rückführung des unterschlagenen Geldes

Hierfür verfügt unsere Detektei über einige auf den Wirtschaftsbetrug und Anlagebetrug spezialisierte Wirtschaftsdetektive / Wirtschaftsermittler, die mit einer investigativen Kombination aus Observation (Beobachtung) und Ermittlung meist sehr effektiv und vor allen Dingen „geräuschlos“ helfen, bereits entstandene Schäden begrenzen können.

Kapitalanlagebetrug findet vielfach auch im Kleinen statt

Bild: anlagebetrug1

Niemand sollte dem Irrglauben erliegen, dass Finanzberatung nur in großen Banken und Anlagehäusern stattfindet. Es gibt unzählige Anlageberater, die in Finanzvertriebsfirmen selbständig oder angestellt das im Kleinen tun, was die großen Banken und Anlagefirmen mit enormem Werbegetöse Kund tun: anlagewilligen Kunden angeblich renditeträchtige Anlagen und Objekte vorschlagen, dabei Renditepläne entwickeln und so die Vermögen dieser Leute verwalten.

Opfer kann hier der „kleine“ Mittelständler sein, der sein Geld – auch hier kommt u.U. Schwarzgeld in Frage – durch einen findigen Anlageberater bei einer vermeidlich lukrativen Anlage in Dubai, im Nahen Osten, oder gar in Freihandelszonen o.ä. anlegen lässt.
Obgleich viele dieser Anlageberater sicherlich gute und seriöse Arbeit leisten und ihre Klienten auch über Risiken aufklären, existiert jedoch auch hier ein kleiner Teil, der die Risiken lieber arglistig verschweigt. Um einen solchen Nachweis zu erbringen, müssen unsere Wirtschaftsdetektive weitere Geschädigte ermitteln, denen es ebenso ging.

Gemeinsam können die Geschädigten dann im Regelfall deutlich schneller, deutlich bessere Schadenswiedergutmachung erlangen als mit einer Strafanzeige. Vordergründig geht es den staatlichen Stellen nämlich nicht um die Schadenswiedergutmachung, sondern zunächst um den Beweis des strafbaren Handelns des Finanzberaters / Emittenten und dessen strafrechtliche Verurteilung. Die Schadenswiedergutmachung der geschädigten Anleger rückt dabei deutlich in den Hintergrund.

Nicht so für unsere Wirtschaftsdetektive. Sprechen Sie uns werktags zwischen 09 Uhr und 19 Uhr gebührenfrei unter (0800) 88 333 11 mit dem Stichwort „Anlagebetrug“ an und lassen sich gleich zu einem spezialisierten Mandantenbetreuer verbinden.

Nehmen Sie mit uns für Beratung + Auftragserteilung telefonisch Kontakt auf!

Bild: telefonnummer_mp

Kostenfrei, werktags durchgehend von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Aus dem Ausland wählen Sie: +49 (0) 69 509 575 610

oder schildern Sie uns ihr Anliegen über unser Kontaktformular.

Detektei Lentz Broschüre
Video-beratung

Kundenstimmen
Kundenbewertungen fr Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9 / 5 aus 467 Meinungen
Wir bedanken uns für ihre hohe Einsatz­bereitschaft, die letztlich zum Erfolg in unserer Sache geführt hat und können Sie guten Gewissens weiter empfehlen. Viele Grüße
Ilona C. , Bad Bramstedt
Sehr kompetent, schnelle Regelung. Der Auftrag wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.
Werner Klein, Berlin
Arbeitnehmerbeobachtung, wegen vorgetäuschter Krankheit: Von der Terminvereinbarung, den Reaktionszeiten bis zum Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Sehr professionelle und ergebnisorientierte Arbeit.
Bernd H., Konstanz

Unsere Detektive sind

IHK Kassel-Marburg Zertifikat ZAD geprüfter Privatermittler
(Personenzertifikat)