Lohnfortzahlungsbetrug | vorgetäuschte Krankheit

Bild: Detektei-Lohnfortzahlungsbetrug-Detektei-Krankschreibungsbetrug

Problembeispiel

Lohnfortzahlung

Sie vermuten, dass einer Ihrer Mitarbeiter sich hat krankschreiben lassen obwohl keine Krankheit vorliegt? Evtl. um zuhause Renovierungsarbeiten durchzuführen oder einer anderen Arbeitstätigkeit "schwarz" nachzugehen, o.ä.?

Sie haben einen Mitarbeiter - unter Fortzahlung seiner Bezüge - von der Arbeit frei gestellt und haben nun den Verdacht, dass dieser bereits bei einer anderen Firma arbeitet?!?

Ihr Arbeitnehmer hat Urlaub beantragt, der nicht genehmigt werden konnte und meldet sich nun genau zu diesem Zeitpunkt krank?!?
Alles dies sind Szenarien, die fast 70% unseres Auftragsvolumens ausmachen und die grundsätzlich den Tatbestand des 'Lohnfortzahlungsbetruges im Krankheitsfall' erfüllen können. Dieser ist als Unterform des Betrug (§236 StGB.) strafbar. Ebenso ist es für ihren Arbeitnehmer strafbar, ein wissentlich falsches ärztliches Attest, dass er durch das Vortäuschen von Arbeitsunfähgikeit erhalten hat, zu benutzen (§ 279 StGB., Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse).

Das Problem ist nur, dass die Beweislast immer bei dem Arbeitgeber liegt, da das ärztliche Attest einen sehr hohen Beweiswert hat, der nur durch konkrete Fakten zu erschüttern ist.

Die Rechtssprechung sagt ganz klar: Ein Arbeitnehmer hat alles zu Unterlassen, was bei objektiver Betrachtung seine Genesung behindert oder verzögert, wobei es im Einzelfall nicht darauf ankommt, ob es durch das genesungswidrige Verhalten tatsächlich zu einer Verzögerung der Gensung gekommen ist, da der Arbeitnehmer dies im Normalfall selbst nicht beurteilen kann, da er kein Mediziner ist.

Der Fall des angeblich arbeitsunfähigen Arbeitnehmers (wegen Bandscheibenvorfall), der seine 63 kg schwere Frau aus Anlass seiner Hochzeit anhob, das Bild auf Facebook postete und dann vom Arbeitgeber außerordentlich gekündigt wurde (AG Krefeld Az. 3 Ca 1384/13) ist durch die deutsche Presse gegangen. Ganz so leichtsinnig, sind jedoch die wenigsten Arbeitnehmer.

Unser Vorschlag

Wir observieren Ihren Mitarbeiter durch jahrelang erfahrene und auf dieses Fachgebiet spezialisierte Wirtschaftsdetektive unserer Detektei - selbst in ruhigen Wohngebieten völlig unbemerkt - und so rechtssicher stellen fest, ob Anzeichen für Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall - so der juristisch korrekte Begriff - vorliegen, d.h. Ihr Mitarbeiter die Krankheit nur vortäuscht und ein genesungswidriges Fehlverhalten ihres Mitarbeiters nachweisbar ist. Ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer hat während seiner Ausfallzeiten durch sein eigenes Verhalten nämlich dafür Sorge zu tragen, dass er die Phase der Arbeitsunfähigkeit möglichst zügig überwindet.

Ihre Vorteile bei unserer Detektei Mitarbeiterbeobachtung vornehmen zu lassen:

  • absolute Diskretion, da keine Subunternehmer eingesetzt werden
  • ausschließlicher Einsatz festangestellter ZAD geprüfter Privatermittler (IHK)
  • alle Ermittler sind hinsichtlich Beweisführung im Arbeitsrecht und Mitarbeiterbeobachtung etc. durch professionelle Ausbilder geschult und ausgebildet
  • meist tägliche, minutiöse schriftliche Berichte + umfassende verdeckte visuelle Beweissicherung aller auftragsrelevanter Aktivitäten ihres Mitarbeiters
  • unsere Berichte + visuelle Beweisdokumentation ist gerichtlich Verwertbar und kann - bei Fehlverhalten - problemlos als Grundlage für arbeitsrechtliche Sanktionen wie Abmahnung, Kündigung etc. herangezogen werden
  • Zeugenaussage der von unserer Detektei eingesetzten Detektive vor dem Arbeitsgericht ist kostenfrei in den fairen Honoraren unserer Detektei enthalten!

Sie erhalten für jeden Einsatztag schriftliche, minutiöse Berichte, inkl. fotografischer und videogestützter, lückenloser Beweisführung über alle Aktivitäten Ihres Mitarbeiters und die durch unsere auf Mitarbeiterbeobachtung spezialisierte Detektei gewonnenen Erkenntnisse. Selbstverständlich in gerichtsverwertbarer Art und Weise.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und deren Beweiswert

Immer wieder wird von Arbeitgebern – und häufig nicht zu Unrecht – angezweifelt, dass der Arbeitnehmer tatsächlich erkrankt ist. Das bloße Anzweifeln der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bringt aber absolut nichts. Etwas professioneller ist die Einschaltung des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), wobei auch dies sehr, sehr selten zum Erfolg führt.

Wer als Arbeitgeber etwas mehr Geld investieren kann, beauftragt unsere auf Arbeitnehmerbeobachtung spezialisierte Detektei. Unsere Detektive kennen nicht nur ihre rechtlichen Spielräume und vermeiden so nachträglichen Ärger vor Gericht, sondern wissen auch durch jahrelange Erfahrung und Kenntnis der einschlägigen Rechtssprechung ganz genau was vor Gericht als Beweismittel zugelassen ist. Unsere Detektei observiert dann in einem Team, bestehend aus drei bis vier Detektiven ihren vorgeblich kranken Arbeitnehmer und dokumentiert alle seine auftragsrelevanten Aktivitäten lückenlos. Wichtig hierbei ist, dass alle gesetzlichen und rechtlichen 'Spielregeln' eingehalten und nicht überschritten werden. Unsere Detektive stehen dann ggfs. auch als Zeugen vor dem Arbeitsgericht kostenlos zur Verfügung stehen.

Vortrag im Verfahren vor dem Arbeitsgericht

Um den Beweiswert einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erschüttern, z.B. um dann die Lohnfortzahlung verweigern zu können, muss der Arbeitgeber schon Beträchtliches vortragen und – im Bestreitensfall – auch beweisen können! Ein solcher Beweis gelingt natürlich nur, wenn er ein Verhalten des Arbeitnehmers, dass der AU-Bescheinigung widerspricht, z.B. mittels glaubwürdiger, neutraler und unbefangener Zeugenaussage und ggf. visueller Dokumentation nachweisen kann.

Nach erfolgreicher Durchführung von Mitarbeiterüberwachungen durch unsere Detektei ist die Anzahl der Krankschreibungen in den Firmen unserer Mandanten nachweislich um mehr als 30% im Jahresdurchschnitt gesunken, was die Wirksamkeit unserer detektivischen Tätigkeit auch nachträglich unterstreicht.

Die absolut lückenlose, minutiöse Beweisführung über Aktivitäten des Mitarbeiters mit Hilfe modernster Dokumentationstechnik und umfassenden Berichten ermöglicht es jedem unserer Mandanten entsprechend gegen unehrliche Mitarbeiter vorzugehen. So ist eine fristlose Kündigung im Falle einer Überführung ohne vorherige Abmahnung "aus wichtigem Grund" gemäß § 626 BGB meist gerechtfertigt.

Lassen Sie sich von den "schwarzen Schafen" in Ihrem Betrieb nicht länger auf der Nase herumtanzen und belohnen Sie loyale und ehrliche Mitarbeiter mit der Gewissheit, dass deren Engagement nicht unbeachtet bleibt.

Voraussetzungen für Detektivkostenerstattung im Arbeitsrecht

Wird eine Detektei bei Lohnfortzahlungsbetrug eingesetzt und die Detektive können Beweise erbringen, welche die Stellung des Arbeitgebers im arbeitsgerichtlichen Verfahren beeinflussen, können die Kosten der Detektei erstattungsfähig sein.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat in verschiedenen Urteilen hierzu bereits festgestellt, dass der überführte Arbeitnehmer die Kosten für den Einsatz einer Detektei an den Arbeitgeber ersetzen muss, wenn der Detektiv ein schwerwiegendes Fehlverhalten des Arbeitnehmers nachweisen konnte. Um vor Gericht obsiegen zu können und einen Anspruch auf die Rückerstattung der Detektivkosten, z.B. nach §91, Abs. 1 ZPO und § 823, Abs. 1 BGB zu haben, sollten Sie folgende Punkte im Arbeitsrecht beachten:

  • Sie müssen bereits bei Auftragsvergabe an die Detektei einen konkreten Verdacht haben, dass der Arbeitnehmer eine schwerwiegende Vertragsverletzung (z.B. Vortäuschen von Krankheit - Lohnfortzahlungsbetrug) oder gar eine Straftat (z.B. Diebstahl von Material aus ihrer Firma, oder Arbeitszeitbetrug) zu Ihrem Nachteil begeht.
  • Die Überwachung durch eine Detektei ist zur Aufklärung des Tatverdachts notwendig, d.h. Ihnen liegen zum Zeitpunkt der Beauftragung der Detektei noch keine anderen rechtlich eindeutigen Beweise für die Tat vor und
  • Der Mitarbeiter muss durch die eingeschaltete Detektei der Tat in rechtskonformer Art und Weise überführt worden sein.

Weitere Infos zum Thema Arbeitnehmerbeobachtung

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Kundenstimmen
Kundenbewertungen fr Detektei Lentz & Co. GmbH
4.9 / 5 aus 467 Meinungen
Das Team wirkte auf mich schon am Telefon sehr kompetent und erfahren. Dieser Eindruck bestätigte sich in der anschließenden Auftragsbearbeitung.
Sylvia M., 40479 Düsseldorf
Meine Erfahrung mit den Ermittlern ist, dass diese sehr seltene Fähigkeit haben sich in verzwickte und komplizierte Vorgänge hinein zu versetzen und extrem zielgerichtet zu arbeiten. Ich kann die Detektei Lentz zum Nachweis bei Arbeitszeitbetrug nur empfehlen.
Dieter Mende, Berlin
Das gesamte Team hinterließ schon bei der Auftrags­bearbeitung einen sehr guten Eindruck. Auch vor dem Arbeits­gericht ließen sich die vier Detektive vom gegnerischen Anwalt nicht ins Boxhorn jagen und nicht verunsichern. Absolut empfehlenswert!
Lars K., Aachen

Unsere Detektive sind

IHK Kassel-Marburg Zertifikat ZAD geprüfter Privatermittler
(Personenzertifikat)