Lohnfortzahlungsbetrug in Berlin-Kreuzberg aufgeklärt! Beweise schon nach einem Einsatztag

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Lohnfortzahlungsbetrug in Berlin aufgeklärt! Erste Beweise schon nach einem Einsatztag

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In der Arbeitswelt ist es ein heikles Thema, dass nicht jeder Kranke auch wirklich krank ist.

Manchmal wird eine ärztliche Krankschreibung auch dazu benutzt, um sich zusätzliche freie Tage zu verschaffen und diese für andere Tätigkeiten zu nutzen. Dabei hat ein krank geschriebener Mitarbeiter nach einschlägiger Rechtsprechung alles zu unterlassen, was bei objektiver Betrachtung die Genesung behindert, oder verzögert, wobei es nicht darauf ankommt, ob es zu einer tatsächlichen Behinderung, oder Verzögerung der Genesung gekommen ist. Denn dies kann der vorgeblich kranke Mitarbeiter ja im vorhinein nicht wissen.

Widersprechen diese Tätigkeiten dem Krankheitsbild, bzw. der ärztlichen Diagnose, kann von einem Missbrauch ausgegangen werden. Schwarzarbeit, oder Ausübung des 450 EUR-Nebenjobs während der Krankheit ist ohnehin immer verboten. Doch schwierig gestaltet sich die Erbringung der Beweislast für Arbeitgeber. Oft wird unsere Berliner Detektei hier um Hilfe ersucht.

Ein auf den Einbau von Luxusbädern spezialisiertes Berliner Unternehmer bat uns um ein telefonisches Beratungsgespräch. Zwei der Installateure von Rainer G. fielen dadurch auf, dass sie häufig zur selben Zeit erkrankten. Meistens handelte es sich bei den Krankmeldungen um Rückenprobleme. Die schwere körperliche Arbeit, das Tragen der Fliesen, der Keramik u.a. wurde von den beiden dafür verantwortlich gemacht. Das Misstrauen des Unternehmers war geweckt, als Samstag früh einer Krankmeldung des einen Mitarbeiters wieder die des anderen Mitarbeiters Montag früh folgte.

An so viele Zufälle wollte Rainer G. nicht mehr glauben und wollte nun Gewissheit. Wir vereinbarten eine Observation der beiden Betroffenen.

Wir setzten sofort kurzfristig zwei mobile Observationsgruppen ein, um den 25jährigen Heiko W. und den 33jährigen Bernd H. ab ihren jeweiligen Wohnsitzen, beide im Bezirk Kreuzberg, zu überwachen. An den jeweiligen Adressen der Mitarbeiter begannen unsere Berliner Detektive ihre Beobachtungen. Hier postierten wir jeweils einen unauffälligen verdeckten Observationsbus in Sichtweite der Wohnungen Zielpersonen, die nur wenige Straßen voneinander entfernt lagen.

Von außen konnte niemand erkennen, dass sich in den beiden geschlossenen Kastenwagen jeweils einer unserer Berliner Detektive auf die Lauer legte und alles – selbst völlig unerkannt – beobachten konnte. Jeweils zwei weitere Detektive positionierten sich mit ihren Einsatzfahrzeugen an den unterschiedlichen Zu-/ Abfahrtswegen der beiden Zielstraßen.

Bild: Schwarzarbeit-Berlin

Nur rund eineinhalb Stunden nach Einsatzbeginn waren erste Aktivitäten zu verzeichnen. Um 7:25 Uhr verließ Heiko W. das Haus und fuhr mit seinem PKW davon. Sofort verständigte unser im Observationsbus befindlicher Detektiv über Funk die beiden Detektive, die in der Nähe mit zwei Fahrzeugen zu einer Verfolgung bereitstanden. Sie wechselten sich bei der nachfolgenden Verfolgung ab, damit der Zielperson kein Verdacht kam. Keine fünf Minuten später wurde auch am Wohnsitz von Bernd H. Aktivität gemeldet und auch dort eine unauffällige Verfolgung sukzessive in die Wege geleitet.

Nicht wirklich überrascht waren unsere getrennt arbeitenden beiden mobilen Observationsgruppen, als sie sich an einer ca. 25 km entfernten Adresse im Berliner Bezirk Grunewald trafen.

Beide Zielpersonen hatten ein gemeinsames Ziel, einen Neubau in Grunewald. Vor dem Gebäude trafen sich beide – in Arbeitskleidung gehüllt – entnahmen ihren jeweiligen Fahrzeugen noch diverses Werkzeug und verschwanden auf dem weitläufigen Grundstück und entzogen sich dadurch zunächst unserer Beobachtung.

Unsere Detektive umrundeten das weitläufige Gelände, um nach einer Sichtmöglichkeit aus einer anderen Richtung zu suchen. Dies gelang auch. Aus einem angrenzenden Waldstück heraus konnten zwei unserer Detektive, nachdem diese auf einen Baum geklettert waren, mit lichtstarken 500mm Objektiven die beiden Kranken im rückwärtigen Wintergarten dabei beobachten, wie diese einen Indoorpool neu mit Fliesen versahen. Durch die weit geöffneten Schiebetüren des Wintergartens konnten beide Zielpersonen ganz fit und munter wunderbar über mehrere Stunden bei einer Schwarzarbeit beobachtet werden. Auch das Fliesenschneiden, dass auf der Terrasse stattfand, konnte so klar visuell mit Foto und Video dokumentiert werden.

Nicht immer stellen sich gerichtsverwertbare Beweise für unsere Ermittler schon nach weniger als einem Observationstag ein.

Auf Anraten seines Anwalts ließ Rainer G. die Observation noch einen weiteren Tag – mit identischem Ablauf – weiter laufen.

Am langen Ende konnte Rainer G. seine beiden schwarzen Schafe, Heiko W. und Bernd H. fristlos entlassen. Das Berliner Arbeitsgericht sah den Lohnfortzahlungsbetrug, nach der Einvernahme unserer Detektive als Zeugen, als vollständig erwiesen an, bestätigte die fristlose Kündigung und die Übernahme der Detektivkosten zu 75% als „Kosten der notwendigen Beweisführung“.

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