SiFo-Studie 2010 zum Thema Betriebsspionage

Betriebsspionage und ungewollter Abfluss von Know-How und Insiderwissen sind für Unternehmen ein immer größer werdendes Risiko, dass vielfach von Firmenchefs noch unterschätzt wird. Zu diesem Schluss kommt die Studie des Sicherheitsforums Baden-Württemberg zum Thema "Know-how-Schutz in Baden-Württemberg".

Die Studie zeigt mehr als deutlich, dass Unternehmen noch lange nicht genug tun, um sich gegen die Ausspähung ihrer eigenen Betriebsgeheimnisse und Geschäftsgeheimnisse zu schützen.

Für diese Studie wurden insgesamt 240 baden-württembergische Unternehmen befragt. Etwa 38 Prozent der befragten Unternehmen wurden in den letzten vier Jahren Opfer von Know-How-Abfluss und Betriebsspionage. Die Dunkelziffer liegt noch um ein vielfaches höher. Der durchschnittliche Verlust (finanziell) betrug 365.000,00 €, wobei die Einzelschäden von den Unternehmen auf Summen von 20.000,00 € bis zu zwei Millionen € beziffert wurden. Bei jedem fünften Unternehmen lagen die Schäden deutlich über einer halben Millionen €. Etwa jedes sechste Unternehmen hat in diesem Zusammenhang bereits mit Wirtschaftsdetekteien zusammen gearbeitet – davon waren 88% „sehr zufrieden“ mit dem erreichten Ergebnis durch die jeweilige Detektei.

Die Täter sind meist in den eigenen Reihen

Über 70% der Wirtschaftsstraftäter kamen aus den eigenen Reihen der geschädigten Unternehmen. In fast jedem fünften Fall waren Topmanager beteiligt, in nahezu jedem dritten Fall ein Mitarbeiter aus dem mittleren Management. Im Durchschnitt gehörten sie dem Unternehmen seit 10 Jahren an, waren etwa 40 Jahre alt und überdurchschnittlich gebildet. Externe Täter hatten eine durchschnittlich sechsjährige Geschäftsverbindung zu dem geschädigten Unternehmen.

Trotz dieser Ergebnisse schätzen die befragten Unternehmen das Risiko, durch technische Angriffe (SpyWare, Trojaner, Mikrosender + Wanzen) ausgespäht zu werden, höher ein als eine Schädigung durch eigene Mitarbeiter, oder externe Personen (Subunternehmer). Mehr als die Hälfte der Firmenchefs hält es sogar für ausgeschlossen, dass eigene Mitarbeiter involviert sein können. Die Studie belegt klar und eindrucksvoll, dass diese Firmenchefs hier auf dem „Holzweg“ sind und ihre Einschätzung eine kläre Fehleinschätzung der Gefährdungslage ist.


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