Eine Frankfurter Detektei erhält die erste DIN SPEC 33452-Zertifizierung

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Privatpersonen und Unternehmen, die auf der Suche nach einem seriösen, professionellen Privatermittler sind, hatten es bis dato schwer: Eine Vielzahl an Detekteien warb um Kunden und unterstrich die eigene Leistungsfähigkeit vor allem über Praxisbeispiele oder positive Kundenstimmen. Das war lange Zeit auch der einzige „Beweis“ ihrer Detektivarbeit, denn die Berufsbezeichnung „Detektiv“ war und ist nicht geschützt. Was das für die Riege der Privatermittler einerseits, andererseits aber auch für all jene bedeutet, die Detektive engagieren möchten oder müssen, verrät der folgende Beitrag.

Der Detektiv. Ein Job ohne Ausbildungspflicht

„Detektiv“ ist kein geschützter Berufsname. Das heißt, dass im Zweifelsfall ein jeder die Berufsbezeichnung „Detektiv“ auf seine Visitenkarte schreiben dürfte – ohne, dass er über das entsprechende Know-how verfügt. Schwierig macht es diese Tatsache vor allem für potentielle Mandanten, die auf die seriöse Hilfe einer Detektei vertrauen müssen, um diese beispielsweise mit diesen Aufgabenstellungen zu betrauen:

  • Aufträge im Privatbereich: Partnerprobleme (Untreue), Sorgerechtsstreitigkeiten, Unterhaltsdifferenzen, Kindesrückführung, vermisste Personen, Heiratsschwindler, Schriftgutachten, Nachbarschaftsstreits, Bonitätsermittlung, Drohbriefe, Nachstellungen, Stalking, Hilfe bei Problem-Jugendliche, etc.
  • Aufträge in der Wirtschaft: Abhöraktionen (Lauschangriffe), IT-/Computer-Forensik, Mediation, Due-Dilligence, Versicherungsbetrug, Einschleusungen, Lohnfortzahlung, Spesenbetrug, Abrechnungsbetrag, Diebstahl, Nebentätigkeit, Anlagebetrug, unlauterer Wettbewerb, Mitarbeiterbeobachtung, Fahrzeugsicherstellung, Wirtschaftsspionage, Bewerberanalysen, Markenfälschung (Produktpiraterie), Bonitätsermittlung, Mietnomaden, Wettbewerbsbetrug, Honorare, etc.

Mit Blick auf diese Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten einer professionellen Detektei wird auch klar: Ohne fundierte Ausbildung sind diese Aufgabenbereiche nicht leistbar. Doch woran erkennen Endverbraucher seriöse Detekteien? An einer DIN-Zertifizierung.

Die DIN SPEC 33452 – gewährleistet eine seriöse Detektei gefunden zu haben

Die Lentz-Gruppe, unter anderem mit einem eurozentralen Hauptsitz ihrer Detektei in Frankfurt am Main, ist die erste Detektei deutschlandweit, die nach der DIN SPEC 33452 TÜV zertifiziert wurde und die damit ihre Seriosität und Professionalität neutral überprüft nachweisen kann.

Diese DIN gibt die Rahmenbedingungen für Privatermittler in Deutschland vor, damit seriöse von unseriösen Detekteien auch für den Laien leichter unterscheidbar sind.

Sie unterstreicht eine rechtskonforme, seriöse und professionelle Ermittlungsarbeit der Detektive.

Für die Endverbraucher bedeutet die Zertifizierung Sicherheit, denn sie erklärt, dass die Detektei

  • adäquat und rechtskonform agiert,
  • alle Richtlinien des Datenschutzes einhält,
  • die Persönlichkeitrechte wahrt
  • seriös geführt wird (Bonität)
  • nur ausgebildete Detektive beschäftigt und
  • dem Verbraucherschutz Rechnung trägt.

Eine der Grundlagen für eben diese Zertifizierung ist eine Ausbildung, die mit einer schriftlichen Prüfung endet und die Ermittler mit dem Berufstitel „ZAD-geprüfter Privatermittler (IHK)“ auszeichnet. Das heißt auch, dass die DIN SPEC 33452 automatisch signalisiert: Diese Privatermittler haben eine fundierte Ausbildung hinter sich gebracht.

Die ZAD-geprüfter Privatermittler (IHK)

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Die Ausbildung, die mit einer Prüfung bei der IHK endet, gibt es in verschiedenen Ausbildungsvarianten. Intensivkurse dauern meist zehn Monate und können mit oder ohne IHK-Zertifikat beendet werden. Allerdings bleibt zu bedenken: Nur mit IHK-Zertifikat ist eine Zertifizierung mit der DIN SPEC 33452 möglich. Die regulären Kombikurse vermitteln binnen 22 Monaten relevante Inhalte, die zur fachmännischen Ausübung des Detektivberufs qualifizieren. Darunter fallen operative Techniken, aber auch Inhalte aus den Bereichen Psychologie, Recht und Kriminalistik.

Die Abschlussarbeit wird in drei Teilen abgelegt:

1.)    in Form einer schriftlichen Prüfung über 3-4 Stunden

2.)    in Form einer mündlichen Prüfung über 30-45 Minuten

3.)    in Form einer schriftlichen Thesenarbeit auf universitärem Niveau, umfassend ca. 10-15 DIN A4 Seiten zu einer von der Prüfungskommision vorgegebenen These

Zur Ausbildung zugelassen werden nur Bewerber, die mindestens 24 Jahre alt sind und geordnete, wirtschaftliche Verhältnisse nachweisen müssen (SCHUFA-Selbstauskunft o.ä.). Auch ein polizeiliches Führungszeugnis (ohne Einträge) ist Grundvoraussetzung für die Lehrgangsteilnahme. Die besten Voraussetzungen haben die Lehrgangsteilnehmer, die bereits Vorwissen im Bereich Jura haben oder bereits im Polizeidienst tätig waren. Rein persönlich betrachtet müssen angehende Detektive seriös auftreten und verschwiegen sein. Ein hohes Konzentrations- und Merkvermögen sowie technisches Know-how sind hilfreich.

Die DIN SPEC 33452 bedeutet für Detekteien eine alljährliche Zertifizierung

Die DIN SPEC 33452 ist keine einmalige Auszeichnung, die eine Detektei erhält, sondern eine jährlich zu absolvierende Zertifizierungsmaßnahme. Dass die Norm fundiert ist und beim Zertifizierungsverfahren auf valide Messgrößen zurückgegriffen wird, stellen die namhaften Beteiligten sicher, die an der DIN SPEC 33452 mitwirkten.

Dazu zählen diese Akteure:

  • die ZAD, die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe
  • die BID, der Bund Internationaler Detektive
  • ie IKD, die Internationale Kommission der Detektivverbände

Diese weiteren Zertifikate unterstreichen die Seriosität einer Detektei

Eine Aussagekraft zur Seriosität und Professionalität lässt allerdings nicht nur die DIN SPEC 33452 zu. Darüber hinaus gibt es weitere Zertifizierungen, die vor allem die Detektei als Unternehmen betreffen:

  • Die DIN ISO 9001:20015 ist eine Zertifizierung im Rahmen des Qualitätsmanagements. Sie dokumentiert, dass im Betrieb professionelle Arbeitsabläufe umgesetzt werden – und zwar in vielen Bereichen, wie etwa der Organisation, der Detektivarbeit sowie im Kaufmännischen.
  • Eine weitere Zertifizierungsoption, die sogenannte „geprüfte Servicequalität“ stellt sicher, dass grundlegende Abläufe, wie beispielsweise die Betreuung von Mandanten, die Annahme von Aufträgen und die Abwicklung im Back-Office immer denselben Strukturen folgt – und zwar auf gleichbleibend hohem Niveau.

 

Bildrechte: Lentz & Co. GmbH


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KundenstimmeIch bin sehr zufrieden mit dem privatrechtlichen Beschattungs­ergebnis und der Art und Weise der Erledigung und kann dieses Unternehmen vorbehaltlos empfehlen.
Merle W., Bergisch-Gladbach
KundenstimmeSehr kompetent, zuverlässig und zielorientiert. Positiv auch, dass der Ansprech­partner ständig online erreichbar und über den aktuellen Sach­stand informiert war.
Dorothee S., Waiblingen
KundenstimmeProfessionell, sehr fachkundig, geschickt, verlässlich, schnell - das sind die Attribute die uns nach drei­maliger, gewerblicher in Anspruch­nahme der Dienste der Detektei Lentz einfallen.
Christian E., Brüssel