Urlaub auf Krankenschein kann den Arbeitsplatz kosten

Wenn die Krankmeldungen montags oder im unmittelbaren Zusammenhang mit einem Feiertag oder mit dem Urlaub ansteigen, sind die Arbeitgeber besonders verärgert und holen sich zunehmend Unterstützung einer Detektei.

Die Detektei Lentz® (Lentz & Co. GmbH) kann aus ihrer 20jährigen Erfahrung als Wirtschafts- und Privatdetektei diese Tendenz nur bestätigen: Anfragen wegen Verdachts auf Lohnfortzahlungsbetrug werden auch bei der Detektei Lentz® (http://lohnfortzahlungsbetrug.lentz-detektei.de/start) besonders häufig montags, an Werktagen vor oder nach Feiertagen und eben auch in der Sommer- und Urlaubszeit gestellt.

Urlaub auf Krankenschein

Insbesondere, wenn es vorher Gespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegeben hat, nachdem seitens des Arbeitnehmers Urlaubsanträge gestellt wurden, diese aufgrund der betrieblichen Situation aber nicht gewährt werden konnten, liegt die Vermutung nahe, dass der Arbeitnehmer sich eigenmächtig “einen Urlaub auf Krankenschein” nimmt.

Wer bei Nichtbewilligung eines Urlaubs seinem Arbeitgeber dann auch noch droht, sich dann eben krank zu melden, riskiert er die sofortige Entlassung, wie in dem bei dem Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern zugrunde liegenden Fall: Eine Hotel-Angestellte wollte zehn Tage Urlaub nehmen, wegen einer zu erwartenden Arbeitsspitze in genau dieser Zeit wollte die Geschäftsleitung die Freistellung nicht genehmigen und bat die Mitarbeiterin um eine Verschiebung des geplanten Urlaubs um zwei Wochen. Die Antwort der Angestellten: „Dann bin ich eben krank.“

Tatsächlich erschien die Angestellte am Tag ihres eigentlich gewünschten Urlaubstermins nicht zur Arbeit und legte stattdessen eine für zwei Wochen ausgestellte ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Daraufhin wurde ihr von ihrer Arbeitgeberin fristlos gekündigt. Und das zu Recht, wie die Rostocker Landesarbeitsrichter betonten.

Die Androhung einer zukünftigen, zum Zeitpunkt der Ankündigung nicht bestehenden Erkrankung wegen eines nicht gewährten Urlaubs ist Grund genug für eine außerordentliche Kündigung. „Denn damit gibt der Arbeitnehmer unmissverständlich zu verstehen, er sei zur Durchsetzung seiner persönlichen Interessen bereit, seine ihm zwar zustehenden Rechte aus dem Entgeltfortzahlungsrecht gegebenenfalls auch grob zu missbrauchen“, erklärt Rechtsanwältin Tanja Leopold  den Urteilsspruch. Der Arbeitnehmer verletzt mit einer solchen offenbar gezielt herbeigeführten Krankschreibung nicht nur seine Leistungstreuepflicht erheblich. Zugleich wird durch die Pflichtverletzung auch das grundlegende Vertrauen des Arbeitgebers in die Redlichkeit und Loyalität des Mitarbeiters in schwerwiegender, nicht mehr hinzunehmender Weise beeinträchtigt. Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Az.: 5 Sa 63/11

Urlaub auf Krankenschein ist nicht immer eindeutig

Nicht immer ist die Situation so eindeutig wie in diesem soeben geschilderten Fall. Oft steht nur ein Verdacht des Arbeitgebers hinsichtlich Blaumachens im Raum, der jedoch nicht zuletzt aufgrund folgender Zahlen auch nicht ganz unberechtigt ist:

Laut einer Studie des Onlinereisebüros “Ab-in-den-Urlaub” planen 1,5 Millionen (!!) fest Deutsche mit einer Krankschreibung den Urlaub zu verlängern, 2,1 Mio. denken zumindest übers Blaumachen nach! Besonders beliebt sind die kurzen Ausfallzeiten von etwa vier bis fünf Tagen, manche planen sogar bis zu drei Wochen Blaumachurlaub.

200 000 Arbeitnehmer planen auf Basis einer simulierten Krankheit einen zwei- bis dreiwöchigen Extraurlaub. Laut den Angaben verursachen die Blaumacher einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 2,4 Milliarden Euro!

Außerordentliche Kündigung nur bei klarer Beweislage

„Wird der Arbeitnehmer beim Blaumachen erwischt, drohen ernste Konsequenzen. Für die Fehlzeit gibt es kein Gehalt. Der Arbeitgeber kann außerdem frei wählen zwischen fristloser Kündigung, ordentlicher Kündigung oder Abmahnung“, sagte der Kölner Fachanwalt für Arbeitsrecht, Freiherr Fenimore von Bredow.

Für eine außerordentliche, also fristlose Kündigung muss jedoch gerichtsverwertbar nachgewiesen sein, dass der Arbeitnehmer die Arbeitsunfähigkeit tatsächlich vorgetäuscht hat. Wurde der Arbeitnehmer beispielsweise von Zeugen dabei gesehen, dass er während seiner „Arbeitsunfähigkeit‘ woanders gearbeitet hat, ist die Sache offensichtlich. In der Praxis sind Fälle wie dieser allerdings selten, da solche klaren Beweise i. d. Regel fehlen.

Fehlen solche eindeutige Beweise, werden immer häufiger Detektive wie z.B. die Detektei Lentz® (Lentz & Co. GmbH) eingeschaltet, die sich auf Mitarbeiterbeobachtungen nicht nur bei Verdacht von Lohnfortzahlungsbetrug, sondern auch bei Arbeitszeitbetrug, Warendiebstahl etc. spezialisiert hat. „Dieser Bereich macht heute schon rund 60% unseres gesamten Auftragsvolumens aus“, so die Mandantenbetreuerin, Frau Frances Lentz.

Detektei Lentz® (Lentz & Co. GmbH) beschafft gerichtsverwertbare Beweise

Die Detektei Lentz® bearbeitet jährlich rund 400-500 derartige Aufträge. In ca. 85% der Fälle konnte in den vergangenen zwölf Monaten durch die Detektei Lentz® ein Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall zweifelsfrei und gerichtsverwertbar bewiesen werden.

In den meisten Fällen folgte eine fristlose Kündigung für den durch die Detektei Lentz® überführten Mitarbeiter. Somit blieben den Mandanten langwierige und kostspielige Arbeitsgerichtsprozesse und damit unter Umständen auch Imageschäden erspart.

Was ist in einem Verdachtsfall zu tun?

Wichtig ist zunächst, dass schnell reagiert wird und beispielsweise bei einem verdächtigen Mitarbeiter eine erfahrene  Detektei noch am ersten Krankheitstag eingeschaltet wird.  Wird erst am letzten Krankheitstag eine Detektei hinzugezogen, so kann ein Nachweis eines möglichen Lohnfortzahlungsbetrugs praktisch nicht mehr seriös erbracht werden. Viele Arbeitsgerichte fordern in ihren Urteilen ausdrücklich eine „mehrtägige detektivische Tätigkeit an ganzen Tagen in Folge, während der übliche Arbeitszeiten“. Zweckmäßig sind in der Regel zwei bis vier Tage; je nach Verhaltensmuster des kranken Mitarbeiters. Wichtig ist auch, sich diskret zu verhalten: je weniger Personen von einer Einschaltung einer Detektei wissen, desto besser.

Weitere, detailliertere  Informationen zum Verhalten bei Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug erhalten Sie unter http://lohnfortzahlungsbetrug.lentz-detektei.de/lohnfortzahlungsbetrug

Über die Autorin: Julia Verona Karpf

Julia Verona Karpf

Julia Verona Karpf ist seit vier Jahren, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zur Examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Detektei Lentz GmbH & Co. Detektive KG als zwischenzeitlich ausgebildete ZAD geprüfte Privatermittlerin – IHK tätig, verfügt über einschlägige Observations- und Ermittlungserfahrung in ganz Deutschland und Europa und ist auch in der Mandantenbetreuung aktiv tätig. Zusätzlich ist Frau Karpf ausgebildete Qualitätsmanagementbeauftragte - TÜV.

Frau Karpf spricht neben deutsch und englisch fließend auch polnisch und ist in ihrer Freizeit begeisterter Autofan, Fitnessfan und verbringt viel Zeit mit ihrem Hund.

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Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
KundenstimmeWir haben professionelle Hilfe bekommen und den Eindruck gewonnen, dass hier nicht nur der Verdienst für die Detektei im Vordergrund steht, sondern in erster Linie das Ergebnis für den Mandanten. Kommunikation, Transparenz und Ehrlichkeit sind sehr gut. Von Beginn an sehr angenehme und klare Kommunikation.
Harald K., A-5300 Hallwang
KundenstimmeMeine Erfahrung mit den Ermittlern ist, dass diese sehr seltene Fähigkeit haben sich in verzwickte und komplizierte Vorgänge hinein zu versetzen und extrem zielgerichtet zu arbeiten. Ich kann die Detektei Lentz zum Nachweis bei Arbeitszeitbetrug nur empfehlen.
Dieter Mende, Berlin
KundenstimmeDie Lentz Detektei ist sehr kompetent und arbeitet effizient. Das Detektivbüro ist sehr zu empfehlen.
Jesko Luciano, 60329 Frankfurt am Main
Top Dienstleister 2022 - ausgezeichnet.org
Mandantenbewertung

Im Detail sehen die Bewertungen durch unsere Mandanten wie folgt aus:

Beratungsqualitätdurchschn. Bewertung: 5
Auftragsbearbeitungdurchschn. Bewertung: 5
Ergebnisqualitätdurchschn. Bewertung: 5
Tätigkeitsberichtedurchschn. Bewertung: 5
Transparenzdurchschn. Bewertung: 5
Vertragsgestaltungdurchschn. Bewertung: 5
Erreichbarkeitdurchschn. Bewertung: 4
Zuverlässigkeitdurchschn. Bewertung: 5
Gesamtdurchschn. Gesamtnote: 4,91
Eigene Ansprechpartner – kein Callcenter!
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Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten
Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten
Bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz
Bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz
Nur qualifizierte ZAD geprüfte Privatermittler - IHK
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Niemals Subunternehmer!
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