Wirtschaftskriminalität weiter stark steigend…

Wirtschaftskriminalität ist in deutschen Großunternehmen nicht mehr die Ausnahme, sondern mittlerweile an der Tagesordnung. Rund 60 Prozent der deutschen Großunternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Betrug, Korruption, Lauschangriffen, Spionage oder anderen Wirtschaftsstraftaten geworden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie ‚Wirtschaftskriminalität 2009‘, die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstellt wurde.

Besonders bitter: Die Haupttäter kommen mehrheitlich (51 Prozent) aus den geschädigten Unternehmen selbst. Zwei Drittel der Straftaten aus den eigenen Reihen gehen auf das Konto von Führungskräften, fast ein Drittel wird von Angestellten im Top-Management begangen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erwarten die befragten Unternehmen eine weitere, erhebliche Zunahme der Wirtschaftskriminalität. Mit einem Anstieg von Wettbewerbsdelikten wie Industriespionage und Kartellabsprachen und Lauschangriffen rechnen rund 40 Prozent der Unternehmen, etwa jedes dritte Unternehmen ist der Ansicht, dass Straftaten wie z.B. Lohnfortzahlungsbetrug in Folge von Arbeitsplatzsorgen der Beschäftigten zunehmen werden.

Kampf gegen Wirtschaftskriminalität soll verstärkt werden – darf aber nichts kosten. Erst wenn ein Unternehmen geschädigt wurde, steigt die Bereitschaft hier Geld zu investieren. Ganz klar der falsche Weg!

Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität nimmt in den Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. So sollen Risikomanagement und Präventionsmaßnahmen und die Kooperation mit Detekteien ausgebaut werden. Ob den Absichtserklärungen auch Taten folgen, bleibt abzuwarten, denn die Budgets für solche Maßnahmen werden nicht aufgestockt. Nur 1 Prozent der Unternehmen will mehr Geld in Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität u.a. durch Detekteien investieren, 83 Prozent lassen die entsprechenden Budgets unverändert, 16 Prozent sehen sogar Budgetkürzungen vor. Dabei geht es gerade in diesem höchst sensiblen Bereich um die Qualität der erbrachten Dienstleistung, um nicht vor Gericht zu scheitern, oder – was noch schlimmer wäre – sich in falscher Sicherheit zu wiegen, weil ein unqualifizierter, aber billiger, Dienstleister nichts nachweisen konnte, obwohl da doch etwas ist.

Über den Autor: Timo Aaron Brown

Timo Aaron Brown

Der gebürtige 33jährige US-Amerikaner ist seit mehr als vier Jahren bei uns im Team und ZAD geprüfter Privatermittler – IHK und sowohl im taktischen Ermittlungs- und Observationsdienst weltweit im Einsatz, als auch teils in der Mandantenbetreuung. Herr Brown spricht muttersprachlich deutsch und amerikanisches Englisch, hat lange Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet und verbringt seine Freizeit gern im Freundeskreis und ist leidenschaftlicher Sportler.

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Eigene Ansprechpartner – kein Callcenter!
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Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten
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Nur qualifizierte ZAD geprüfte Privatermittler - IHK
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