Selbstverteidigung für Frauen – Wachsam durch die Finsternis

Tipps für Frauen in der dunklen Jahreszeit – Wo drohen Gefahren und wie schützt man sich davor?

Wenn der Sommer vorbei ist und es im Herbst und Winter wieder früher dunkel wird, treten viele Frauen den abendlichen Heimweg nach der Arbeit mit einem mulmigen Gefühl an. Schließlich können hinter jedem Busch und jeder Ecke Gefahren drohen. „Viele Täter nutzen den Schutz der Dunkelheit, um Frauen aufzulauern und von möglichen Zeugen nicht erkannt zu werden. Wer als Frau allein unterwegs ist, sollte sich daher regelmäßig mit gefährdenden Situationen auseinandersetzen, um im Notfall bestmöglich reagieren zu können“, rät Marcus R. Lentz, Inhaber und Geschäftsführer der Detektei Lentz. Er gibt Tipps zur Selbstverteidigung für Frauen, wie man sich am besten vor Nachstellungen und Angriffen schützt.

In der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts wurden 2014 in Deutschland 12.537 Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfasst. Von den insgesamt 12.742 Opfern waren 11.884 weiblich, 43 Prozent der Opfer waren unter 21 Jahre alt. Des Weiteren wurden im gleichen Jahr bundesweit 7.345 Fälle von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen mit 7.048 weiblichen und 376 männlichen Opfern verzeichnet. Dabei wächst die Häufigkeit derartiger Straftaten mit der Einwohnerzahl von Städten und Gemeinden.

Vertrautheit macht unvorsichtig

„Was den meisten Frauen nicht bewusst ist: In unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung droht ihnen die größte Gefahr“, warnt Marcus R. Lentz. Der Grund: „Viele Frauen fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung sicher und werden auf dem Heimweg unvorsichtig.“ Wer verfolgt werde, sollte daher auf keinen Fall das vermeintlich sichere Zuhause ansteuern. Denn hier kann sich der Angreifer möglicherweise an der Tür durch gewaltsamen Zutritt verschaffen. „Dann besteht für das Opfer die Gefahr, in die Waschküche oder den Keller gezerrt zu werden, wo Hilferufe von den Nachbarn nicht mehr gehört werden können.“

Selbstverteidigung für Frauen – Einfache Schlagtechniken erlernen

Auch Selbstverteidigung ist eine Möglichkeit, sich gegen Angreifer zur Wehr zu setzen. Bei vielen Sportvereinen, aber auch bei zahlreichen privaten Anbietern, lassen sich die verschiedenen Schlagtechniken erlernen. Neben bekannten Kampfsportarten wie Judo, Taekwondo oder Karate gibt es auch weniger geläufige Methoden, die wirkungsvoll vor gewaltsamen Übergriffen schützen können. Wen Do zum Beispiel ist eine von Frauen für Frauen entwickelte Technik der Selbstbehauptung. Hier werden über Rollenspiele und Wahrnehmungsübungen Tipps und Tricks aufgezeigt, wie Frauen in bedrohlichen Situationen am besten reagieren sollten. Denn, so Chefermittler Marcus R. Lentz: „Oft führen auch schon ein selbstbewusstes Auftreten und eine direkte verbale Konfrontation zu einer Entschärfung der Lage.“ Darüber hinaus ist es ratsam, auch ein paar einfache Schlagtechniken zu beherrschen, um im Ernstfall einen Angreifer auf Distanz halten zu können.

Gefahrenpotential lässt sich eindämmen

„Es gibt natürlich keine Patentrezepte und auch keinen hundertprozentigen Selbstschutz, da eine mögliche Gegenwehr von vielen Faktoren abhängt“, sagt Marcus R. Lentz. „Aber wenn man ein paar Regeln befolgt, lässt sich das Gefahrenpotential zumindest eindämmen.“ Für den erfahrenen Chefermittler gehört dazu unter anderem, dass man stets wachsam durch die Finsternis gehen und sich allein möglichst nicht in abgelegene Gebiete begeben sollte. Wer verfolgt wird, sollte ein Geschäft oder eine öffentliche Gaststätte aufsuchen und von dort die Polizei rufen. Wird die Gefahr akut, können Frauen durch lautes Schreien oder durch ‚Feuer’-Rufe Passanten auf die eigene bedrohliche Lage aufmerksam machen. „‚Feuer’ zu rufen, funktioniert in der Regel besser als ‚Hilferufe’, da sich durch Feuer auch andere bedroht fühlen und eher zu Hilfe kommen“, erklärt Marcus R. Lentz. „Wenn möglich, suchen Sie die Nähe anderer Menschen und steuern gut beleuchtete Plätze an. Laufen Sie zum nächsten Wohngebäude und klingeln Sturm oder werfen eine Fensterscheibe ein. Dadurch werden andere auf Sie aufmerksam und können Hilfe herbeiholen.“ Ein weiterer Tipp für Frauen: Wer von der Haltestelle nach Hause will und sich verfolgt fühlt, kann nach anderen Frauen Ausschau halten und diese ansprechen. „Vielleicht läuft jemand in die gleiche Richtung und Sie können den Weg gemeinsam fortsetzen.“

Trügerisches Sicherheitsgefühl

Vom Einsatz technischer Hilfsmittel rät Marcus R. Lentz dagegen eher ab. „Elektroschocker sowie Tränengas- oder Pfeffersprays verschaffen den Frauen ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Ihre Handhabung benötigt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, bei den Pfeffersprays sind zudem Windrichtung und -stärke zu beachten. Und letztlich können die Gegenstände den Frauen entrissen und gegen sie eingesetzt werden“, warnt der Ermittlungsexperte. Diese Gefahr besteht bei kleinen Alarmgeräten nicht. Sie sind laut und können den Angreifer bei seinem Vorhaben stören. „Es bleibt jedoch fraglich, ob dadurch auch wirklich Anwohner oder Passanten zu Hilfe kommen.“

Angreifer häufig aus dem Bekanntenkreis

Werden Frauen regelmäßig von einem Mann bedroht oder belästigt, wenden sich viele von ihnen zunächst an die Polizei. Doch den Beamten sind ohne handfeste Beweise die Hände gebunden. Wirksame Hilfe kann hierbei eine professionelle Detektei bieten. „Wir finden in der Regel schnell heraus, wer der Stalker ist“, sagt Marcus R. Lentz. „Häufig ist dieser im näheren Bekanntenkreis zu finden. Und mit den durch unsere Ermittlungen gewonnenen Beweisen schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, dass die Polizei aktiv einschreiten und der Täter juristisch belangt werden kann.“

Weitere Informationen unter www.lentz-detektei.de

Über den Autor: Marcus R. Lentz

Marcus R. Lentz

Marcus R. Lentz, Jahrgang 1968, ist ZAD geprüfter Privatermittler (IHK), Mediator (Univ.) und sachverständiger Fachgutachter für das Detektei- und Bewachungsgewerbe und in dieser Funktion für zahlreiche Gerichte und Anwaltschaften als Fachgutachter tätig, seit 1987 als Privatdetektiv tätig; seit 1995 als selbständiger Detektiv und geschäftsführender Gesellschafter tätig und spezialisiert auf Ermittlungen und Internetrecherchen.

In seiner Freizeit ist der zweifache Vater viel und gern mit dem Motorrad unterwegs und Inhaber einer PPL(A)-Lizenz.

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Hier kommen die zu Wort, die es wirklich wissen müssen: unsere Mandanten

Kundenbewertungen für Detektei Lentz & Co. GmbH
KundenstimmeDas gesamte Team hinterließ schon bei der Auftrags­bearbeitung einen sehr guten Eindruck. Auch vor dem Arbeits­gericht ließen sich die vier Detektive vom gegnerischen Anwalt nicht ins Boxhorn jagen und nicht verunsichern. Absolut empfehlenswert!
Lars K., Aachen
KundenstimmeIn einer augen­scheinlich aussichts­losen Situation, konnten die vier Detektive ein schier unglaubliches Ergebnis erzielen. Das wäre auch sechs Sterne Wert!!!!
Wilhelm R., Leipzig
KundenstimmeLeider verlief unsere An­gelegen­heit anfangs nicht so positiv, mit der ersten Detektei die uns betreute. Wir suchten uns dann eine Neue, in diesem Fall die Lentz Gruppe und fühlten uns gleich pro­fess­ionell und gut betreut. Da wir nun die Unter­schiede aus eigener Erfahrung kennen, können wir sagen, dass bei der Lentz Gruppe echte Profis am Werk sind.
Joachim S., Köln
Top Dienstleister 2021 - ausgezeichnet.org
Mandantenbewertung

Im Detail sehen die Bewertungen durch unsere Mandanten wie folgt aus:

Beratungsqualitätdurchschn. Bewertung: 5
Auftragsbearbeitungdurchschn. Bewertung: 5
Ergebnisqualitätdurchschn. Bewertung: 5
Tätigkeitsberichtedurchschn. Bewertung: 5
Transparenzdurchschn. Bewertung: 5
Vertragsgestaltungdurchschn. Bewertung: 5
Erreichbarkeitdurchschn. Bewertung: 4
Zuverlässigkeitdurchschn. Bewertung: 5
Gesamtdurchschn. Gesamtnote: 4,91
Eigene Ansprechpartner – kein Callcenter!
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Überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquoten
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Bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz
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Nur qualifizierte ZAD geprüfte Privatermittler - IHK
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Niemals Subunternehmer!
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